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Dirk Nowitzki (r.) erzielte in den letzten sechs Spielen im Schnitt 32,7 Punkte © getty

Mit der dritthöchsten Punkteausbeute seiner NBA-Karriere fährt Dirk Nowitzki einen weiteren Sieg mit den Mavericks ein.

Von Jessica Pulter

München - Der 13. Saisonsieg ist den Dallas Mavericks weitaus schwerer gefallen als erwartet.

Es bedurfte schon einer Gala-Vorstellung von Dirk Nowitzki, denn gegen das schlechteste Team der Liga fanden die Texaner erst in den letzten vier Minuten des Spiels auf die Erfolgsspur.

Dallas gewann gegen die Oklahoma City Thunder mit 103:99, vor allem dank des überragenden "Dirkules".

Nowitzki auf Rekordjagd

Der Deutsche erzielte gegen Thunder 46 Punkte, die dritthöchste Ausbeute seiner NBA-Karriere, und blieb nur sieben Punkte hinter seiner absoluten Bestleistung.

"Bei Dirk überrascht mich gar nichts mehr", meinte auch Teamkollege Jason Terry, der 28 Zähler beisteuerte. "Er hat schnell seinen Rhythmus gefunden und ist immer wieder in die Zone gegangen. Wenn er das macht, wird es ein großer Abend für ihn."

Doch das war gegen die frech aufspielenden Gäste aus Oklahoma City auch nötig. (ANALYSE: Die zwei Gesichter der Mavericks)

Führung der Gäste

Die Mavericks ließen bereits im ersten Viertel 28 Punkte der Gäste zu, Thunder zog zwischenzeitlich auf acht Punkte davon.

Aber Nowitzki hielt sein Team im Spiel, 12 Punkte im zweiten und 15 im dritten Viertel sorgten für einen moderaten 79:80-Rückstand vor den letzten 12 Minuten.

Zwei Dreier im Schlussviertel

Pünktlich zur "Crunch Time" kam Nowitzki dann noch mal richtig in Fahrt. Zwei Dreier des Deutschen im Schlussviertel und etwas Mithilfe von Terry und Jose Juan Barea sorgten dafür, dass sich die Mavericks knapp vier Minuten vor Schluss mit 98:93 absetzten.

Die Gegenwehr der Gäste war gebrochen, die Mavericks sicherten den Heimsieg an der Freiwurflinie.

"Wir mussten ganz tief buddeln"

"Es war ein ekliges Spiel", meinte Nowitzki, der 17 von 30 Würfen aus dem Feld verwandelte.

"Wir haben sie anfangs ziehen lassen, und daraus haben sie Selbstvertrauen getankt. Wir mussten ganz tief buddeln, um den Karren doch noch aus dem Dreck zu ziehen."

Für die Texaner war es bereits der elfte Sieg aus den letzten 13 Spielen. Allerdings punkteten nur Nowitzki und Terry zweistellig.

Green mit 25 Punkten

"Bei den Mavericks müssen schon zwei Spieler eine hervorragende Partie abliefern, damit sie gewinnen", gab Thunder-Coach Scott Brooks zu verstehen.

"Aber genau das haben sie leider getan. Wir können jetzt nur versuchen, besser zu werden und etwas daraus zu lernen."

Bester Werfer der Gäste war Jeff Green mit 25 Zählern.

Nur noch ein Sieg Rückstand

Oklahoma City (2:22) bleibt damit weiter das Schlusslicht der Liga und hat bereits sechs Spiele in Folge nicht gewonnen.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Die Mavericks (13:9) machen weiter Boden auf die Divisionskontrahenten aus Houston, New Orleans und San Antonio gut und liegen nur noch einen Sieg hinter den Spurs.

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