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Dirk Nowitzki (r.) spielt seit 1998 bei den Dallas Mavericks in der NBA © getty

Das Spiel gegen Thunder hält nur wenig Glanzpunkte für die Mavs parat. Doch "Schönspielen" steht nicht auf der Prioritätenliste.

Von Jessica Pulter

München - Es ist kein attraktives Spiel der Dallas Mavericks gewesen.

Gegen die Oklahoma City Thunder lagen die Texaner lange Zeit zurück und führten auch am Ende maximal mit sechs Punkten.

Doch eine Glanzleistung von Forward Dirk Nowitzki und ein sehr gutes Spiel von Bankspieler Jason Terry reichten den Mavericks, um mit dem 103:99-Erfolg gegen den Tabellenletzten der NBA völlig zufrieden zu sein.

Carlisle erwartet weitere Kampfspiele

"Die Punkte von Dirk und Jason Terry waren genau passend, um den Sieg einzufahren", meinte Mavs-Coach Rick Carlisle.

"Natürlich dürften wir uns gegen ein von der Papierform her schlechteres Team nicht so schwer tun. Aber bis wir unseren Kader nicht wieder komplett haben, werden wir noch mehr solcher Kampfspiele zeigen müssen, und das jedes Mal."

Kritische Worte von Nowitzki

Nowitzki zeigte mit 46 Punkten seine beste Saisonleistung und schrammte nur sieben Punkte an seinem persönlichen Rekord aus dem Jahr 2004 vorbei, Terry steuerte 28 Zähler bei. (Zum Spielbericht)

Trotzdem kamen die einzigen kritischen Worte zum Sieg vom 30-jährigen Würzburger.

"Wenn man aufs Tableau schaut, dann haben nur zwei Spieler zweistellig gepunktet. Und so etwas will man nicht haben", sagte Nowitzki. "Wir brauchen eine ausgeglichene Offensive und fünf oder sechs Spieler, die zweistellig punkten."

Überzeugende Wurfquote

Doch gegen die schwachen Thunder reichte es auch so, denn die Mavericks überzeugten mit einer sehr guten Wurfquote.

Mehr als 50 Prozent der Würfe aus dem Feld fanden bei Dallas den Weg in den Korb.

Die Gäste leisteten sich dagegen in den Schlussminuten gleich drei einfache Ballverluste, so dass sie den Sieg der Mavericks nicht mehr gefährden konnten.

West-Siege besonders wichtig

"Man addiert einfach alle Siege, die man kriegen kann - insbesondere gegen die Teams aus dem Westen", erklärte Dallas' Jason Kidd, der das Spiel als Pflichtsieg verbuchte.

"Je mehr Siege man ansammelt, desto eher kann man Kräfte sparen, und das bringt am Schluss der Saison Vorteile."

Heimserie geht zuende

Für Dallas war es bereits der elfte Sieg aus den letzten 13 Partien. Damit schlossen die Texaner (13:9) zu den Top-Teams in der Southwest Division auf.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Die nächste Aufgabe wartet allerdings schon in der Nacht zu Dienstag auf die Mavericks.

Dann erwarten Nowitzki und Co. im letzten ihrer sieben Spiele andauernden Heimserie die Denver Nuggets (ab 2.30 Uhr LIVESCORES).

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