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Josh Howard (r.) wurde 2003 von den Dallas Mavericks gedraftet © getty

Die Niederlage gegen die Denver Nuggets zeigt Dallas deutlich, dass es gegen die Top-Teams der NBA noch nicht reicht.

Von Jessica Pulter

München - Die Dallas Mavericks haben in der längsten Heimserie der Saison fünf der sieben Spiele gewonnen.

Damit ist der schlechte Saisonstart mit vier Heimpleiten in Folge bei den Fans ausgemerzt, doch zufrieden können die Mavs noch lange nicht sein.

Denn die zwei Niederlagen gegen die San Antonio Spurs und zuletzt das 88:98 gegen die Denver Nuggets (zum Spielbericht) haben etwas deutlich gemacht: Gegen die großen Teams reicht es noch nicht.

Nowitzki ist frustriert

"Es ist schon frustrierend", meinte Dirk Nowitzki, der mit 27 Punkten und 10 Rebounds als einziger Mav Normalniveau erreichte.

"5:2 ist nicht schlecht, doch wir hatten die Chance San Antonio zu schlagen. Und gegen Denver hat uns unser schlechter Start gebremst."

Carlisle ist sauer

Dallas traf nur 34,9 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Viel zu wenig, um gegen das zweitbeste Team der Western Conference zu bestehen.

"Wir hätten nicht mal den Hintern eines Stieres mit einem Kontrabass getroffen", fand Trainer Rick Carlisle markige Worte.

"Wir haben die Nuggets nicht bewacht, selbst keine Körbe geworfen, und dann fängt das Spiel an zu stinken."

Die Breite fehlt

Gegen die großen Mannschaften fehlt den Mavericks momentan die Breite im Kader. Nowitzki und Terry liefern sehr gute Spiele ab, doch gegen die Top-Teams braucht Dallas mehr Spieler, die Verantwortung übernehmen.

Es fehlt das i-Tüpfelchen. Ein Spieler, der das Spiel des Teams noch variabler macht.

Jose Juan Barea ist in dieser Hinsicht auf einem guten Weg, doch ein Spieler wie Josh Howard bringt noch mehr Routine mit.

Howard wieder dabei

Mit Erleichterung werden die Texaner daher die Rückkehr des Forwards aufs Parkett zur Kenntnis genommen haben.

Elf Spiele fiel Howard mit einer Knöchelverletzung aus, gegen die Nuggets reichte es für 14 Minuten, in denen er immerhin sieben Punkte erzielte.

"Wenn man die Vorgeschichte bedenkt, dann hat er sich ganz gut geschlagen. Nur seinen Rhythmus hatte er noch nicht", meinte Trainer Carlisle.

Sechs Auswärtspartien bis Silvester

Nach den sieben Heimpartien müssen die Mavericks bis Ende des Monats noch sechs Auswärtsspiele absolvieren.

Allerdings sind darunter auch lösbare Aufgaben wie Toronto, Washington und die Clippers. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Gegen diese Mannschaften kann Josh Howard mit Sicherheit seinen Rhythmus wiederfinden.

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