vergrößernverkleinern
Brandon Roy spielt seit 2006 für die Trail Blazers © getty

Beim Sieg der Trail Blazers gegen die Phoenix Suns erzielt der Guard erneut ein "Career-High". Die Spurs kassieren die nächste Pleite.

Von Thorsten Deppe

München - Am Ende steht mit 52 Punkten von Brandon Roy beim 124:119-Sieg von Portland über die Phoenix Suns ein neues "Career-High" für den Trail-Blazers-Guard.

Nachdem LaMarcus Aldridge auf Assist von Roy 1:25 Minute vor Spielende für Portland zum 119:119 ausglich, sorgte der Guard zudem für die Entscheidung der Partie.

Mit einem "Dreier" und zwei verwandelten Freiwürfen innerhalb der letzten Spielminute besiegelte Roy den 17. Saisonerfolg der Trail Blazers.

War der Korb größer?

"Ich glaube, dass ist bis jetzt das beste Offensivspiel, das ich je gezeigt habe", sagte der Matchwinner. "Ich kann nicht sagen, ob der Korb größer war, aber mein Selbstvertrauen war riesig heute. Ich habe gemerkt, dass jeder Wurf den ich genommen habe, reinfiel."

Erst letzten Freitag gegen die Los Angeles Clippers setzte Roy mit 38 Punkten sein bisheriges "Career-High". Und gegen Phoenix fehlten dem Guard nur drei Punkte, um mit Tony Parker gleichzuziehen, der das "Season-High" der Liga von 55 Punkten hält.

O'neal legt vor

Noch zur Halbzeit führten die Suns mit 66:59, wovon alleine Shaquille O'neal 17 Punkte erzielte. Doch mit 39 Punken im dritten Viertel übernahm Portland mit 98:93 die Führung noch vor dem Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel wechselte die Führung gleich fünf Mal, ehe Roy mit seinen letzten fünf Punkten für den Endstand und laute "M-V-P, M-V-P-Rufe" im Rose Garden sorgte.

"Mein oberstes Ziel ist zu gewinnen und nicht MVP oder ein All-Star zu werden", sagte der Guard, der sich den Ball nach dem Spiel mit nach Hause nahm.

Den Bann gebrochen

Steve Nash, der die Gäste 1:50 Minute vor Spielende noch einmal mit zwei Punkten in Führung brachte, erzielte 15 Punkte und verteilte zudem noch elf Assists.

Auch Amare Stoudemire (23 Punkte) und Matt Barnes (22 Punkte) konnten die elfte Saisonpleite der Suns nicht verhindern. Phoenix liegt hinter den Dallas Mavericks auf Rang acht der Western Coference (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Nach elf Niederlagen in Serie gegen die Phoenix Suns haben die Trail Blazers jetzt den Bann gebrochen und liegen weiterhin auf dem fünften Platz der Western Conference.

Magic gewinnen gegen die Spurs

Dwight Howard hat seine Knieverletzung überwunden und kehrte beim 90:78-Erfolg der Orlando Magic über die San Antonio Spurs nach zwei Spielen Pause wieder zurück. Mit 13 Rebounds sorgte der Center für Sicherheit unter den Brettern und steuerte zudem noch 14 Punkte bei.

Das Spiel schien bereits im dritten Viertel entschieden, als die Spurs mit 23 Punkten zurücklagen.

Doch unter der Führung von Tim Duncan, der am Ende 19 Punkte erzielte, startete San Antonio im letzen Abschnitt einen 13:4-Lauf und kam sieben Minuten vor Spielende noch auf sechs Punkte heran.

Nelson hat die Antwort

Doch Jameer Nelson hatte mit vier schnellen Punkten die Antwort parat und stellte die zweistellige Führung wieder her.

"Sie haben getroffen, als sie es brauchten", stellte auch Duncan fest. "Jameer war Wahnsinn. Er scheint gegen uns immer gut zu spielen."

Am Ende erzielte Nelson, der mit Orlando nichts mehr anbrennen ließ, 24 Punkte und war Topscorer der Partie.

Die Magic bleiben mit dem 20. Saisonerfolg auf Platz drei der Eastern Conference. Mit den Los Angeles Lakers am Samstag und den New Orleans Hornets an Weihnachten stehen allerdings schwere Aufgaben ins Haus.

Die Spurs belegen durch die zweite Niederlage in Serie weiterhin nur Platz sechs der Western Conference.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel