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Shaquille O'Neal erzielte gegen Denver 19 Punkte und holte 9 Rebounds © getty

Der Center der Phoenix Suns kratzt an einem historischen Negativwert. Doch gegen die Nuggets beweist O'Neal Nervenstärke.

Von Jessica Pulter

München - Nein, Shaquille O'Neal hat es noch nicht geschafft. Auch wenn die Chance im Spiel seiner Phoenix Suns gegen die Denver Nuggets durchaus dagewesen wäre.

Acht Mal stand der Center an der Freiwurflinie. Hätte er jeden Versuch daneben gesetzt, wäre die historische Marke gefallen - O'Neals 5.000. verworfener Freiwurf.

Doch der 2,16-Koloss traf fünf Mal und half den Suns damit im entscheidenden Moment einen 108:101-Heimsieg gegen die Nuggets einzufahren.

Nur Chamberlain noch schlechter

O'Neal wäre nach Wilt Chamberlain (5.805) der erste Spieler gewesen, der in seine NBA-Karriere die 5.000er Marke in dieser Negativstatistik knackt.

Doch gegen die Nuggets sollte es noch nicht soweit sein.

Denn das Ergebnis gegen einen direkten Konkurrenten in der Western Conference war viel zu wichtig, um es aufs Spiel zu setzen. Doch bereits Weihnachten gegen die San Antonio Spurs könnte es soweit sein.

Starker Nash in den Schlussminuten

Im Spiel am Samstagabend lieferten die beiden Teams sich eine offene Partie. Neun Punkte betrug der Abstand zwischen den Playoff-Kandidaten maximal.

So ging es mit einer knappen 85:82-Führung für die Suns ins Schlussviertel, in dem die Nuggets anfangs den Spieß umdrehten.

Sieben Punkte in Folge brachten die Gäste wieder nach vorn, bevor Steve Nash seinen großen Auftritt hatte.

Der Aufbauspieler erzielte acht Zähler in den letzten drei Minuten und führte sein Team damit auf die Siegerstraße.

Portland ist dran

Die Denver Nuggets befinden sich dagegen im freien Fall: Innerhalb von einer Woche rutschte das Team von Platz zwei auf Platz vier im Westen.

In der Northwest Division liegen sie nunmehr gleichauf mit den Portland Trail Blazers, auf die sie am Montag und am Dienstag im direkten Duell treffen.

Milwaukee Bucks - Los Angeles Clippers

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die L.A. Clippers, die mit 85:119 bei den Milwaukee Bucks untergingen.

Angefangen bei Zach Randolph, der seit seinem Wechsel aus New York im Schnitt 25 Punkte pro Spiel machte. Gegen die Bucks aber nur zwei Würfe für vier Punkte aus dem Feld traf.

Über Baron Davis, der mit zehn Punkten auch weit unter seinen Möglichkeiten blieb.

Deutliche Führung

Bei den Bucks lief dagegen alles nach Plan, denn gleich acht Spieler punkteten zweistellig.

Mit 37:15 entschieden die Gastgeber bereits das erste Viertel deutlich für sich, 62:32 ging es in die Halbzeitpause.

Die Clippers erholten sich nicht mehr von dem Rückstand.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Die weiteren Ergebnisse:

Charlotte - Golden State 103:110 Beste Werfer: Gerald Wallace 26 Punkte - Jamal Creawford 50 Punkte

Philadelphia - Indiana 94:95Beste Werfer: Andre Iguodala 26 Punkte - T.J. Ford 25 Punkte

New Orleans - Sacramento 99:90Beste Werfer: Chris Paul 34 Punkte - John Salmons 26 Punkte

Minnesota - Houston 102:109Beste Werfer: Al Jefferson 34 Punkte - Tracy McGrady 23 Punkte

New Jersey - Miami 103:106Beste Werfer: Brook Lopez 22 Punkte - Dwyane Wade 43 Punkte

Chicago - Utah 106:98Beste Werfer: Ben Gordon 26 Punkte - Mehmet Okur 23 Punkte

San Antonio - Toronto 107:97Beste Werfer: Tony Parker - Jermaine O'Neal beide 24 Punkte

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