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Dirk Nowitzki (r.) hat bereits sieben Mal am All-Star Game teilgenommen © getty

Die Mavericks gewinnen auch das zweite Duell gegen Southwest-Konkurrent Memphis. Nowitzki kann sich auf seine Kollegen verlassen.

Von Jessica Pulter

München - Topscorer Dirk Nowitzki hat im ersten Viertel seiner Dallas Mavericks gegen die Memphis Grizzlies nicht einen Wurf getroffen.

Das brauchte der Deutsche aber auch nicht, denn für ihn sprangen erstmal die Teamkollegen in die Bresche.

Bereits nach zwölf Minuten führten die Mavs mit zehn Punkten, die Grizzlies kamen nicht mehr in Schlagdistanz und Dallas gewann auch das zweite Duell gegen den Divisions-Kontrahenten mit 100.82.

Ein ganz schwacher Start

Dabei haben die Mavericks ihren Gästen die Siegchance quasi auf dem Silbertablett präsentiert. Denn in der ersten Halbzeit lief bei den Texanern vieles nicht rund.

Mit nur 42 Punkten egalisierten sie einen Saison-Negativ-Rekord, hinzu kamen insgesamt 16 Turnovers.

"In der Offensive haben wir einen schwachen Start gezeigt, doch unsere Abwehr war richtig gut", meinte Jason Kidd, der zum zweiten Mal in Folge 11 Assists und zudem 4 Steals beisteuerte.

Jeder zweite Wurf sitzt

So kamen die Grizzlies nicht über eine Wurfquote von 38 Prozent aus dem Feld hinaus.

Die Mavericks schraubten ihre Statistik in den folgenden Viertel auf sehr gute 50 Prozent.

Und auch Nowitzki fand nach dem schwachen Start seinen Rhythmus. 21 Punkte und 8 Rebounds kamen vom Forward, der damit bester Werfer seines Teams war.

Überragendes Viertel von Dampier

Im ersten Viertel sprang vor allem Erick Dampier für "Dirkules" ein. Der Center erzielte acht seiner 13 Punkte in dem Spielabschnitt, schnappte sich zudem noch acht Rebounds und blockte drei Würfe der Grizzlies.

"Wenn unsere Sprungwürfe nicht funktionieren, dann muss man mit aller Kraft in die Zone gehen und sich die Rebounds holen, und das haben wir geschafft", erklärte Dampier.

In den Playoff-Rängen

Mit dem 16. Sieg im 27. Spiel rücken die Mavericks auch in der Tabelle wieder nach vorn.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Von Platz neun geht es in die Playoff-Ränge auf Platz sieben.

Für Memphis (9:19) war es die vierte Niederlage in Folge, hinter den Utah Jazz (17:13) liegen sie auf Platz zehn der Western Conference.

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