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Dirk Nowitzki wurde 2011 zum wertvollsten Spieler der NBA-Finals gewählt © dpa Picture Alliance

Der Berater des NBA-Champions erteilt den Transfer-Spekulationen um seinen Schützling eine Absage. Es gebe aber eine Frist.

München - Die deutschen Beko-BBL-Klubs hoffen wohl weiter vergeblich auf eine Verpflichtung von NBA-Champion Dirk Nowitzki.

Berater Holger Geschwindner schob einem Wechsel seines Schützlings trotz des andeuernden Lockouts in der NBA vorerst erneut einen Riegel vor. (BERICHT: No Deal! Die NBA-Saison vor dem Aus)

"Wir werden keine verrückten Sachen machen. Solange aus den USA nicht das Signal kommt, dass keine Chance mehr auf eine verkürzte Saison besteht, wird Dirk nirgendwo anders unterschreiben", sagte Geschwindner der Nachrichtenagentur "dpa".

Der 65-Jährige stellte klar, dass vor Januar 2012 nichts passieren wird.

Geschwindner hofft auf Einigung

"Beim letzten Lockout 1999 war es ja auch so, dass sich beide Seiten im Januar dann doch noch geeinigt haben und es eine verkürzte Saison gab. Wenn sich beide Seiten bis Mitte Januar aber nicht näherkommen, ist die Spielzeit tot", so Geschwindner.

Bezüglich eines Engagements von Nowitzki nach Verstreichen dieser Frist, ließ sich der engste Berater des Würzburgers nicht in die Karten schauen.

"Wir haben die Anfragen, die eingegangenen sind, sortiert und werden dann schon eine Entscheidung treffen. Ich will nichts ausschließen", versicherte Geschwindner.

"Ruhe bewahren"

"Wir sind bislang gut damit gefahren, die Ruhe zu bewahren. Irgendwo hingehen, zwei Spiele machen und dann wieder abhauen und ein Riesenloch hinterlassen, das ist nicht unser Ding. ", so Nowitzkis Mentor weiter.

"Das sind Zirkusnummern. Wenn er irgendwo spielt, dann auch die ganze Saison", erklärte Gschwindner der "WAZ/NRZ".

Der 65-Jährige erklärte zugleich: "In dieser Woche legen wir wieder richtig los. Dirk hat seit dem Ende der Europameisterschaft im September keinen Basketball mehr in der Hand gehabt. Denn Dirk wird sicher nicht irgendwo hingehen und nicht fit sein."

Aus Deutschland hatte es immer wieder Anfragen der drei Top-Vereine Brose Baskets Bamberg, ALBA Berlin und Bayern München für den Superstar der Dallas Mavericks gegeben.

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