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Dirk Nowitzki (M.) und Nicolas Batum (r.) kämpfen unter dem Korb um den Ball © getty

Beim direkten Playoff-Konkurrent Portland zeigen Nowitzki und Co. leidenschaftlichen Einsatz. Trainer Carlisle ist beeindruckt.

Von Julian Ignatowitsch

München - Es war ein hartes, teils giftiges Spiel. Am Ende erwiesen sich die Dallas Mavericks als die routinierteren Kämpfer.

Nach dem 102:94-Sieg beim direkten Playoff-Konkurrent Portland Trail Blazers war Trainer Rick Carlisle schwer beeindruckt von seiner Mannschaft.

"Weißt du was? Wir haben unglaublich gekämpft - das ganze Spiel hindurch", entgegnete er einem Reporter. "Wir haben vollen Einsatz gebracht und Emotionen gezeigt. Unser Wille war ungebrochen, dafür wurden wir belohnt."

Hartes Spiel

Trotz einer Reihe technischer Fouls, dem Feldverweis von Josh Howard und Foulproblemen bei Dirk Nowitzki fanden die Mavs an diesem Abend immer wieder rechtzeitig in die Spur zurück.

"Wir sind ruhig geblieben und haben entgegen aller Widrigkeiten nicht überdreht. Das war das Erfolgsrezept", erklärte Jason Kidd.

Angeführt von Dirk Nowitzki, der 24 seiner 30 Punkte in der ersten Hälfte erzielte, gingen die Mavs mit einer 59:55-Führung in die Pause. Dann wurde es ruppig.

Howard muss runter

Nowitzki kassierte gleich zu Beginn des dritten Viertels sein viertes persönliches Foul, worüber er sich - eigentlich untypisch - lautstark beim Schiedsrichter beschwerte und zudem mit einem technischen Foul bestraft wurde. Aufgrund der Foulprobleme musste er erstmal auf die Bank.

Aber die Gemüter beruhigten sich dadurch nicht. Knapp fünf Minuten später heizte ein hartes Foul von Josh Howard an Joel Przybilla die Atmosphäre erneut auf.

Howard wurde verwarnt und musste nach einem unschönen Wortgefecht mit Przybilla wegen seines zweiten technischen Fouls den Platz endgültig verlassen.

Mavs kämpfen sich zurück

Die Mavericks lagen plötzlich mit 77:80 zurück, kämpften sich aber sofort zurück ins Spiel.

Mit einem Dreier von Jason Terry, sowie zwei Körben von Brandon Bass gingen die Mavs wieder in Führung.

In den Schlussminuten gelang ihnen schließlich ein 12:2-Run der die Partie entschied.

15 Siege in den vergangenen 19 Spielen

"Sie haben uns niedergerungen", umschrieb Portlands Trainer Nate McMillan.

Die Mavericks sind nun seit drei Spielen ungeschlagen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen) und weisen nach dem verpatzten Saisonstart (2:7) 15 Siege in den vergangenen 19 Spielen auf.

Sie verbessern sich im Westen auf Rang sechs.

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