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Wo sind nur die Flügel? Wie ein Engel schwebt Kobe Bryant zum Korb © getty

Los Angeles revanchiert sich bei Boston für das verlorene NBA-Finale der vergangegen Saison - und spuckt laute Töne.

Von Julian Ignatowitsch

München - 19 Siege in Folge bedeuteten für die Boston Celtics Klubrekord. Doch ausgerechnet gegen die Los Angeles Lakers riss in der Nacht auf Freitag die Serie.

Die Lakers revanchierten sich beim 92:83 gegen den amtierenden Meister für die Finalniederlage der letzten Saison und entschieden damit das Spitzenspiel der beiden Conference Leader für sich (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Sechs Monate nach dem letzten Aufeinandertreffen in den NBA Finals führte Kobe Bryant sein Team mit 27 Punkten und neun Rebounds zum langersehnten Erfolg.

Laute Töne

"Darauf haben wir die ganze Zeit gewartet. Viele Leute haben uns als weich bezeichnet. Das war die Antwort", meldete sich Sasha Vujacic nach dem Spiel zu Wort.

"Boston hat uns vergangene Saison den Titel streitig gemacht. Diesmal gehört er uns!"

Jackson mit 1000. Erfolg als Coach

Coach Phil Jackson feierte neben der geglückten Revanche zudem den 1000. Erfolg als Cheftrainer, ein Meilenstein der bisher nur sechs Trainer in der NBA erreicht haben.

"Er gehört zweifellos zu den Größten des Fachs", erkannte sein Gegenüber Doc Rivers neidlos an.

Lakers halten dicht

Schlüssel zum Erfolg war die solide Defensive der Lakers, die in den entscheidenden Phasen dicht hielt und nur 16 Punkte des Gegners im Schlussviertel zuließ.

Ein Sonderlob vergab Jackson an den Spanier Pau Gasol, der auf 20 Punkte und drei Blocks kam. "Er war da, als wir ihn brauchten", kommentierte der 63-Jährige.

Bei den Celtics war Kevin Garnett mit 22 Zählern bester Werfer. "Die Niederlage schmerzt, aber ich ziehe meinen Hut vor der starken Leistung der Lakers", sagte Garnett.

Phoenix Suns - San Antonio Spurs

Dramatisch ging es in Phoenix zu. Die San Antonio Spurs trafen in Person von Roger Mason einen Dreier mit der Schlusssirene und siegten damit 91:90 bei den Suns.

Shaquille O'Neal durchbrach dabei eine weniger erfreuliche Schallmauer. Der viermalige NBA-Titelträger verwarf seinen 5000. Freiwurf - eine Marke, die bisher nur Altmeister Wilt Chamberlain (6057) übertraf.

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