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Tony Parker (r.) begann seine Karriere bei Paris Basket Racing © getty

In San Antonio schnuppern die Grizzlies lange am Sieg. Doch nach zwei Overtimes geben Routine und Tony Parker den Ausschlag.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Letztlich hat einmal mehr die Routine gesiegt. Die San Antonio Spurs rangen Memphis nach zweifacher Overtime mit 106:103 (reguläre Spielzeit: 90:90) nieder.

Tony Parker versetzte den Grizzlies den K.o.: Zwei der drei Körbe, die die Spurs in der zweiten Overtime (7:4) erzielten, gingen auf sein Konto.

Mit 32 Punkten war der franzöische Nationalspieler zudem bester Werfer der Partie. Und mit seinen 26 Jahren war Parker noch der jüngste Spieler aus der Anfangsformation der Spurs.

Möglichen Sieg vergeben

Zum Vergleich: Das Durchschnittsalter der Starter der Grizzlies betrug nur 23 Jahre.

In den Verlängerungen war es auch die fehlende Cleverness, die die Gäste den möglichen Sieg kostete.

So vergab Marc Gasol weniger als acht Sekunden vor Ende der ersten Overtime (9:9) einen Freiwurf, der die Führung bedeutet hätte.

Memphis' O.J. Mayo, mit 29 Zählern bester Korbjäger der Grizzlies, zollte dem abgezockten Spiel der Spurs Lob: "Sie wissen einfach wie man gewinnt. Wir sind noch an dem Punkt, an dem wir lernen zu gewinnen. Aber das ist in Ordnung."

Freude bei den Spurs

Beim Heimteam ist die Freude über den knappen Sieg groß: "Es war toll für uns heute zu gewinnen", sagte Tim Duncan. "Wir haben den richtigen Weg zum Sieg gefunden."

Doch San Antonios Coach Gregg Popovich hatte auch anerkennende Worte für den Gegner übrig: "Sie haben ein junges, athletisches Team. Sie liefern jedem Gegner einen harten Kampf."

Für die Spurs stehen nach 30 absolvierten Spielen 20 Siege und zehn Niederlagen zu Buche, die Bilanz der Grizzlies liest sich nach dem Aufeinandertreffen genau andersherum (DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle).

Minnesota - Orlando

Beim Auswärtsspiel in Minnesota feierten die Orlando Magic einen deutlichen 118:94-Erfolg. Im letzten Viertel ließen die Magic ihre Muskeln spielen und erzielten 39 Punkte. Elf dieser Punkte gingen auf das Konto von Hedo Turkoglu, der mit insgesamt 26 Punkten erfolgreichster Werfer der Partie war.

"Er stellt die Defense vor zahlreiche Probleme. Wenn er heiß ist, ist er kaum zu stoppen. Besonders gegen Ende des Spiels. Das letzte Viertel ist 'Hedo Time'", zeigte sich auch Dwight Howard von der Leistung des Türken beeindruckt.

Für die Timberwolves war Rashad McCants mit 21 Zählern am erfolgreichsten.

Für Olando war es bereits der 24. Saisonsieg. Das Team aus Minnesota hingegen musste seine 24. Niederlage einstecken.

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