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Leon Powe erzielte neun Punkte und sechs Rebounds für Boston © getty

Nach zwei Niederlagen in Folge schlägt der amtierende Meister erbarmungslos zu. Die Höhe des Sieges ist historisch.

Von Julian Ignatowitsch

München - Zwei Niederlagen in Folge waren den Boston Celtics eindeutig zu viel. Die Sacramento Kings bekamen das in der Nacht auf Montag schmerzlich zu spüren.

Nachdem der amtierende Meister zum ersten Mal in dieser Saison zwei aufeinander folgende Spiele nicht gewinnen konnte, feierten die Celtics in Sacramento einen furiosen 108:63-Kantersieg.

"Das war unsere Antwort", stellte Paul Pierce klar. "Wir wollten mit einer soliden Defensiv-Leistung zurück zu auf die Gewinnerstraße - das ist uns definitiv gelungen."

Pierce' Worte waren fast noch untertrieben. Die Celtics hielten den Gegner bei einer Trefferquote von 27,9 Prozent aus dem Feld und trafen selbst mehr als jeden zweiten Wurf (51,9 Prozent).

Zudem führten sie die Kings in jeder beliebigen Kategorie, von den Rebounds bis zu den Blocks, regelrecht vor.

Gewinnvorsprung von 45 Punkten

Der Gewinnvorsprung von 45 Punkten war der höchste seit einem 153:107-Sieg gegen die Baltimore Bullets im Jahr 1970, im letzten Jahr gelang den Celtics aber gegen die New York Knicks ein Erfolg in derselben Höhe.

"Ich habe gar nicht mehr auf den Abstand geachtet. Das mache ich sowieso selten. Für mich zählt nur der Sieg", sagte Trainer Doc Rivers.

Kevin Garnett traf zehn von elf Würfen und erzielte insgesamt 21 Punkte und zwölf Rebounds.

"Peinlich und lächerlich"

Bester Korbjäger bei den Gastgebern war John Salmons mit mageren elf Zählern.

"Ich schäme mich. Das war einfach nur peinlich und lächerlich. Wir konnten zu keiner Zeit auch nur annähernd mithalten", ärgerte sich Guard Bobby Jackson.

Los Angeles Lakers - Golden State Warriors 130:113

Nicht ganz so deutlich wie die Celtics machten es die Los Angeles Lakers gegen die Golden State Warriors. Dennoch kam das Team um Kobe Bryant zu einem ungefährdeten 130:113-Erfolg.

Der amtierende MVP erzielte 31 Punkte und freute sich anschließend über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir sind super in die Gänge gekommen und haben unser Spiel durchgezogen."

Warriors-Coach Don Nelson überhäufte den Gegner mit Komplimenten: "Sie haben alles, was man braucht, um die Meisterschaft zu gewinnen. Kobe lenkt das Spiel nach seinen Vorstellungen. Er ist wohl nicht nur der beste Spieler der Liga, sondern auch der beste Leader."

Cleveland Cavaliers - Miami Heat 93:86

Den 16. Heimsieg bejubelten die Cleveland Cavaliers und bleiben damit zu Hause ungeschlagen. Dabei drehte das Team um LeBron James im Schlussviertel einen acht Punkte Rückstand.

Das Duell der beiden All-Stars James und Dwyane Wade entschied ersterer für sich. James erzielte 33 Punkte, neun Assists und sechs Rebounds, Wade kam auf 29 Zähler, acht Assists und vier Rebounds.

Alle weiteren Spiele:

New York Knicks - Denver Nuggets 110:117Beste Werfer: Nate Robinson 20 Punkte - Carmelo Anthony 32 Punkte

Indiana Pacers - New Orleans Hornets 103:105Beste Werfer: Danny Granger 34 Punkte ? Chris Paul und James Posey 19 Punkte

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