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Center Rasheed Wallace holt im Schnitt 7,5 Rebounds für die Pistons © getty

Solides Teamwork von Iverson und Co. bringt den Tabellenführer der Southeast Division zu Fall. Washington kann doch noch siegen.

Von Julian Meißner

München - Allen Iverson, Detroits NBA-Routinier mit über 23.000 erzielten Punkten in seiner Karriere, wunderte sich: "Es ist selten, dass ich nur 15 Punkte mache und trotzdem weiß, dass ich gut gespielt habe."

Seine Pistons hatten soeben die Siegesserie der Orlando Magic gestoppt und dem Führenden der Southeast Division die erste Niederlage nach sieben Siegen beigebracht.

Detroit stoppte den Überflieger aus Florida mit solidem Teamwork: Kein Spieler der Pistons kam beim 88:82-Erfolg im Palace of Auburn Hills über die 20-Punkte-Marke.

Bei den Magic war Rashard Lewis mit 23 Punkten erfolgreichster Schütze, gefolgt von Dwight Howard mit 18.

Zwischenspurt reicht nicht

Magic-Coach Stan van Gundy sagte: "Es hat mich überrascht, dass wir überhaupt so lange im Spiel geblieben sind. Wir haben nur 18 gute Minuten gespielt - die ersten 18 der zweiten Hälfte."

Bereits zur Halbzeit hatte Orlando mit neun Punkten zurückgelegen, der angesprochene Zwischenspurt im dritten Viertel reichte nicht zur Wende.

Die Magic bleiben trotz der Pleite an der Spitze im Südosten, Detroit liegt in der Central Divison auf Platz zwei hinter den Cleveland Cavaliers.

Atlanta Hawks - Denver Nuggets 109:91

In der Erfolgsspur befinden sich weiterhin die Atlanta Hawks: Das Team von Trainer Mike Woodson feierte gegen Denver den fünften Sieg in Folge und hat damit erstmals seit der Saison 1987/1988 vor dem Jahreswechsel 20 Siege auf dem Konto.

Beim 109:91 über die Nuggets war Shooting Guard Joe Johnson mit 25 Punkten der überragende Mann.

"Es fühlt sich einfach großartig an", sagte Center Al Horford, mit 20 Zählern zweitbester Werfer der Hawks und forderte: "Wir müssen nun konzentriert bleiben."

Nuggets ohne langen Atem

Nach dem achten Heimerfolg in Serie liegt Atlanta mit nun 20:10 Siegen auf dem zweiten Platz der Southeast Division hinter Orlando.

Denver, das bis zur Halbzeit gut mithielt, hatte in Kenyon Martin (19 Punkte) den treffsichersten Spieler. "Uns ist am Ende einfach die Luft ausgegangen", bekannte Nuggets-Coach George Karl.

Houston Rockets - Washington Wizards 87:89

Washington kann doch noch gewinnen: Beim engen 89:87-Auswärtssieg der Wizards in Houston hatte Antawn Jamison seinen großen Auftritt. 30 Punkte und 12 Rebounds gingen auf das Konto des Power Forwards.

Zuvor hatten die Wizards auswärts fünf Spiele in Serie verloren, aus den letzten zehn Partien resultieren gerade einmal zwei Siege.

Butler weiter verletzt

"Wir haben uns durchgebissen. Niemand hat den Kopf hängen lassen", sagte Matchwinner Jamison, dessen Double-Double den erneuten Ausfall von Washingtons Top-Scorer Caron Butler (Knöchelverletzung) amortisierte.

Trotzdem bleiben die Wizards mit nur sechs Siegen bei 23 Niederlagen das schlechteste Team der Eastern Conference.

Bei den Rockets war Ron Artest, der von der Bank kam, mit 20 Punkten bester Werfer. Allerdings leistete er sich auch sechs Turnovers. Houston belegt den dritten Platz in der Southwest Division.

Alle weiteren Spiele:

Golden State Warriors - Toronto Raptors 117:111Beste Werfer: Stephen Jackson 30 Punkte - Chris Bosh 30 Punkte

Utah Jazz - Philadelphia 76ers 112:95Beste Werfer: Deron Williams 27 Punkte - Andre Iguodala, Thaddeus Young 17 Punkte

Minnesota Timberwolves - Memphis Grizzlies 108:98Beste Werfer: Al Jefferson 38 Punkte - O.J. Mayo 23 Punkte

New Jersey Nets - Chicago Bulls 87:100Beste Werfer: Vince Carter 31 Punkte - Ben Gordon 24 Punkte

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