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Größenvorteile bei der Defense: Detroits Allen Iverson gegen Jarvis Hayes von den Nets © getty

Ohne drei Starter kämpfen sich die Pistons zum fünften Sieg in Folge. Die Clippers kriseln weiter, Oklahoma gewinnt ausnahmsweise.

Von Julian Meißner

München - Detroit bleibt auch ersatzgeschwächt das Team der Stunde in der NBA.

Im Verfolgerduell der Eastern Conference gegen die New Jersey Nets feierten die Pistons einen 83:75-Erfolg und damit den fünften Sieg in Folge.

Schon zur Halbzeit hatte das Team von Coach Michael Curry mit 40:29 vorn gelegen.

Shooting Guard Allen Iverson war mit 19 Punkten bester Werfer der Gastgeber, für New Jersey trafen Rookie Brook Lopez (23) und der ehemalige Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Mavericks, Devin Harris (19), am besten.

Drei Starter verletzt

Auf Seiten Detroits mussten mit Rip Hamilton (Leistenverletzung) und Antonio McDyess, der unter einer Rippenblessur leidet, gleich zwei potenzielle Starter zusehen.

Zudem verließ Rasheed Wallace noch in der ersten Hälfte mit einer Fußverletzung das Feld.

"Wenn drei der besten sechs Spieler ausfallen, ändert das die Dinge natürlich gewaltig - für jedes Team in der Liga. Zum Glück sind die anderen in die Bresche gesprungen", meinte Curry erleichtert.

Carter muss runter

New Jersey schwächte sich allerdings selbst: Superstar Vince Carter (Die Besten der Besten) wurde nach einem Disput mit dem Schiedsrichter des Feldes verwiesen.

"Im zweiten Viertel haben wir unseren Rhythmus verloren", analysierte Harris: "Gerade als Vince aus dem Spiel genommen wurde."

Harris blüht auf

Trotz der Niederlage zeigte sich der Guard nicht unzufrieden: "Das ist eine gute Messlatte. Die Pistons waren in den letzten Jahren immer in den Finals der Eastern Conference. Und wir waren auf Augenhöhe, sogar ohne Vince."

Harris, der in Detroit mit neun Assists auch als Vorbereiter überzeugte, hat allen Grund zum Optimismus: Er blühte nach seinem Wechsel zu den Nets im Zuge des Jason-Kidd-Trades im letzten Februar regelrecht auf. Momentan liegt der 25-Jährige auf Platz sieben der NBA-Scorerliste.

L.A. Clippers - Philadelphia 76ers 92:100

Die Krise der L.A. Clippers geht weiter: Das Team des am Fuß verletzten Deutschen Chris Kaman verlor beim 92:100 gegen die 76ers die fünfte Partie in Folge.

Philadelphia dagegen beendete seine vier Spiele währende Niederlagenserie.

"Das war eine Pflichtnummer", sagte Andre Iguodala, mit 28 Punkten, sieben Rebounds und sieben Assists der überragende Man auf dem Feld: "Besonders für die Moral mit Blick auf die Partie in Dallas."

Die 76ers sind in der Nacht zu Samstag der nächste Gegner der Mavericks (Dallas' irre Aufholjagd) .

Oklahoma City Thunder - Golden State Warriors 107:100

Psychologisch wichtiger Sieg für das schlechteste Team der Liga: Gegen Golden State gelang Oklahoma der sage und schreibe vierte Erfolg der Saison.

"Ein großer Sieg für uns alle und gerade die Fans", sagte Thunder-Coach Scott Brooks: "Sie halten zu uns, das ist unglaublich. Ich bin nun schon 17, 18 Jahre in der Liga unterwegs, und das habe ich noch nicht gesehen. Es stärkt die Spieler, wir wissen das zu schätzen."

Forward Jeff Green war mit 26 Punkten Oklahomas bester Werfer, zudem holte der Forward acht Rebounds. Sein Teamkollege Kevin Durant kam auf 25 Zähler, zehn Rebounds und sechs Assists.

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