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Kevin Garnett (r., mit Wilson Chandler) kam gegen die Knicks nur auf sechs Punkte © getty

Boston ist deutlich außer Tritt und verliert bei den Knicks. Cleveland reichen 30 Punkte von LeBron James nicht zum Sieg.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Es ist schwer, bei einer Gesamtbilanz von 29 Siegen bei nur sechs Niederlagen von einer Krise zu sprechen.

Und doch ist Boston zumindest deutlich außer Tritt geraten. Die 88:100-Niederlage bei den New York Knicks, die auch diese Saison beileibe kein Spitzenteam sind, bedeutete für den Meister schon die vierte Pleite aus den letzten sechs Spielen.

Auch Bostons Coach Doc Rivers fand deutliche Worte: "Wir waren während dem Spiel heute Abend sehr frustriert. Das konnte man schon früh und so sind wir normalerweise nicht. Aber heute waren wir so."

Knicks-Coach begeistert

Bei den Celtics erreichte zumindest Paul Pierce mit 31 Punkten Normalform, auf Seiten der Gastgeber war Wilson Chandler ebenfalls mit 31 Zählern erfolgreich.

Die Knicks konnten ihr Glück nach dem 13. Erfolg im 32. Spiel gar nicht richtig fassen:

"Wir sind in vielen Spielen nah dran gewesen. Aber heute haben wir den Sack zugemacht.", zeigte sich auch Trainer Mike D'Antoni begeistert: "Das war ein großartiger Sieg, wir müssen nur noch probieren in der Defensive stärker zu werden."

Washington Wizards - Cleveland Cavaliers

Auch ein weiteres Topteam hatte das Nachsehen: 30 Punkte von LeBron James waren für die Cleveland Cavaliers letztendlich nicht genug, um die knappe 77:80-Niederlage in Washington zu verhindern.

Für Cleveland war es ebenfalls die sechste Pleite, allerdings erst im 33. Spiel.

Für Aufregung bei den Gästen sorgte eine Schiedsrichterentscheidung zwei Sekunden vor Schluss: James zog zum Korb, wurde jedoch umstrittenerweise wegen eines Schrittfehlers zurückgepfiffen. Sein Korbleger hätte den Ausgleich bedeutet, so blieb es bei einem knappen Rückstand.

Bei den gastgebenden Wizards, die im 32. Spiel erst den sieben Sieg einfuhren, kam Antawn Jamison auf 26 Punkte.

Los Angeles Lakers - Portland Trail Blazers

Einzig die Los Angeles Lakers wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Nach schwachem ersten Viertel (19:25) steigerte sich das Team von Phil Jackson und fuhr einen am Ende ungefährdeten 100:86-Sieg gegen die Portland Trail Blazers ein.

Mit 26 Zählern war Lakers-Superstar Kobe Bryant bester Werfer der Partie.

Die Lakers feierten den 27. Erfolg im 32. Spiel und haben nunmehr die wenigsten Niederlagen aller NBA-Teams auf dem Konto.

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