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Tony Parker (r.) warf nur acht Punkte gegen die Miami Heat © getty

Bei den Miami Heat ist die Partie lange offen, doch in den Schlussminuten übernehmen die San Antonio Spurs das Kommando.

Von Jessica Pulter

Die San Antonio Spurs brauchen nicht immer einen überragenden Mann auf dem Platz - eine ausgeglichene Mannschaftsleistung reicht auch.

Bei den Miami Heat punkteten fünf Spieler zweistellig, Tim Duncan war mit "nur" 19 Zählern bester Werfer der Gäste.

Trotzdem reichte es zu einem 91:84-Sieg der Spurs und damit zum 14. Erfolg aus den letzten 17 Spielen.

Knappe Führung kurz vor Schluss

Bis ins Schlussviertel blieb die Partie spannend. Rund drei Minuten vor dem Abpfiff führten die Gäste mit lediglich drei Punkten (84:81), doch dann ging den Hausherren die Puste aus.

Roger Mason und Tony Parker sorgten für eine Sieben-Punkte-Führung, bevor Michael Finley und George Hill die Schlusspunkte an der Freiwurflinie sicherstellten.

Der Dreier von Miamis Michael Beasley war nur noch Ergebniskorrektur.

"Miami braucht noch Zeit"

"Sie haben eine talentierte Gruppe beisammen", gab San Antonios Trainer Gregg Popovich zu verstehen.

"Dieses Spiel hätte jede Mannschaft gewinnen können. Doch Miami hat es mit ein paar Rookies versucht, und das braucht immer etwas Zeit."

Routine setzt sich durch

Dass letztlich die Routine gesiegt hat, wussten auch die Heat. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

"Die Jungs kennen sich einfach aus", erwies Miamis Trainer Erik Spoelstra dem Gegner seinen Respekt.

"Sie haben schon viele große Spiele gemacht, deshalb sind sie in den schwierigen Situationen völlig ruhig."

Utah Jazz - Golden State Warriors

Die Utah Jazz haben sich mit 119:114 gegen die Golden State Warriors durchgesetzt, doch die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten der Partie.

Corey Maggette hatte 4:39 vor dem Ende die Warriors bis auf drei Punkte (105:108) herangebracht, doch dann lief Ronnie Brewer heiß.

Sieben seiner insgesamt 13 Punkte erzielte der Jazz-Spieler in den letzten Minuten der Partie und sicherte so den Sieg der Gastgeber.

Das Selbstvertrauen stärken

"Wir brauchten diesen Sieg unbedingt, um unser Selbstvertrauen im eigenen Stadion zu stärken", erklärte Deron Williams, der mit 25 Punkten bester Werfer der Jazz war.

"Wir haben ein paar schwere Spiele vor uns, doch wir haben auch die Chance, eine Serie zu starten. Das haben wir schon im letzten Januar geschafft. Warum also nicht noch mal?"

Portland im Visier

Utah (20:15) hat jetzt noch drei Heimspiele gegen New Orleans, Detroit und Indiana vor sich und könnte den Abstand in der Northwest Division auf den Tabellenzweiten Portland verkürzen.

Die Golden State Warriors (10:26) bleiben auf dem elften Rang im Westen.

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