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Von den Kings nicht zu stoppen: Miamis Star-Trio James, Bosh und Wade (v.l.n.r.) © getty

Die Heat feiern gegen Sacramento den siebten Sieg in Folge. Irving gewinnt ein Rookie-Duell. Kaman verliert nach Verlängerung.

Von Björn Seitner

München - Dwyane Wade und LeBron James lieferten ihren Anhängern eine Alley-Oop-Show.

Beim 120:108 (57:53)-Sieg der Heat in der heimischen American Airlines Arena gegen die Sacramento Kings haben Miamis Superstars den siebten Sieg in Folge eingefahren und konnten sich dabei richtig austoben:

Ende des zweiten Viertels zeichnete sich "King" James als Passgeber mit einem 21-Meter-Zuspiel auf "D-Wade" aus, der per Alley-Oop-Korbleger vollstreckte.

Zu Beginn des dritten Spielabschnitts revanchierte sich Wade, und James knallte ein hohes Zuspiel per Dunking in den Korb (521171DIASHOW: Die 9. Woche der NBA).

Doppeltes Double-Double

Die "Miami Thrice" waren mal wieder nicht zu stoppen:

Während sich James zurückhielt und nur 18 Punkte erzielte, verbuchten Wade (30 Zähler, 10 Assists) und Chris Bosh (20 Punkte, 10 Rebounds) ein Double-Double.

Mario Chalmers komplettierte die starke Starter-Leistung der Heat mit sechs Dreiern und insgesamt 20 Zählern (SERVICE: Die Tagesbesten).

Wade egalisiert einen Rekord

Wade durfte sich sogar über die Egalisierung des persönlichen Rekords von elf Spielen in Folge freuen, in denen er mindestens 50 Prozent seiner Würfe traf.

Das schaffte der Shooting Guard zuletzt in seiner Rookie-Saison 2003/04. Gegen die Kings waren es elf von 16 Versuchen aus dem Feld.

"Ich habe versucht, die sicheren Würfe zu nehmen und meine Mitspieler mit Bällen zu versorgen. Es war ein gutes Spiel von mir", sagte Wade.

Thomas mit starken dritten Viertel

Bei den Kings punkteten ebenfalls vier Starter zweistellig. Zwei konnten ein Double-Double verbuchen: Tyreke Evans (21 Punkte, 10 Assists) und Jason Thompson (16 Zähler, 10 Rebounds).

Sacramentos bester Werfer war aber Isaiah Thomas mit 24 Punkten. 20 Zähler davon erzielte er im dritten Spielabschnitt - er traf fünf von sechs Dreiern und alle fünf Freiwürfe - und hielt sein Team damit lange im Rennen.

Doch Thomas weiß: "Wenn man gegen Miami gewinnen will, muss man ein perfektes Spiel abliefern. Wir waren schon ziemlich nah dran."

James freut sich auf "Linsanity"

Die Heat dagegen richteten ihre Augen schon auf den bevorstehenden Kracher gegen die New York Knicks (Fr., ab 1 Uhr LIVESCORES) und Shootingstar Jeremy Lin.

"Das wird ein Spaß", freut sich James bereits: "Das wird elektrisierend. Es könnte sogar eines der meistgesehenen Spiele seit langer Zeit werden." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Cleveland Cavaliers - Detroit Pistons 101:100

Die Cleveland Cavaliers haben den Krimi gegen die Detroit Pistons mit 101:100 (44:55) für sich entschieden.

Dabei kam es auch zum Duell der beiden Top-Rookies Kyrie Irving (Cavs) und Brandon Knight (Pistons).

Irving erzielte 17 seiner 25 Punkte im Schlussviertel, das die Cavs nach einer 11-Punkte-Aufholjagd mit 35:23 für sich entschieden.

Starker Schlussspurt

Cleveland gewann das Spiel nicht nur mit einem Punkt, auch Irving erzielte einen Zähler mehr als Knight (24 Punkte), gegen den er auch im Zuge des All-Star Wochenendes im Rising Stars Game spielen wird.

Teamkollege Alonzo Gee, der ebenfalls starke 13 Punkte im Schlussviertel beisteuerte, lobte den 19-jährige Youngster und Nummer-1-Pick im Draft, der zudem fünf Assists gab und acht Rebounds holte:

"Kyrie sagte, er werde Gas geben. Das hat er gemacht. Er hat uns wieder herangebracht."

Bester Werfer der Cavs war jedoch Antawn Jamison, der 32 Punkte verbuchen konnte.

Cavs haben die Nase vorn

Eine Minute vor Ende der Partie konnte Knight noch per Dreier zum 95:95 ausgleichen, Gee, Irving und Daniel Gibson legten jedoch nach, und so konnte auch Ben Gordons Dreier zum Endstand nichts mehr ändern.

Für die Pistons war es schon die 23. Saisonpleite. Detroit steht im Osten auf Rang elf.

Die Cavs stehen mit 13 Siegen bei 17 Niederlagen auf Platz neun etwas besser da.

New Orleans Hornets - Indiana Pacers 108:117

Roy Hibbert hat seine Indiana Pacers mit der Karriere-Bestleistung von 30 Punkten gegen die New Orleans Hornets zum 117:108 (53:56, 17:8)-Sieg nach Verlängerung geführt.

Außerdem gelangen Hibbert 13 Rebounds. Alle fünf Starter der Pacers punkteten zweistellig.

Für das Highlight 24 Sekunden vor Schluss sorgte Paul George mit einem Windmill-Dunk. Der Shooting Guard, der auch beim Dunk-Contest am All-Star Wochenende teilnimmt, brachte es gegen die Hornets auf 20 Punkte.

Hornets bleiben Letzter

Bei New Orleans steuerte Nationalspieler Chris Kaman 17 Zähler bei, leistete sich aber auch fünf Ballverluste.

Bester Mann der Hornets war Forward Trevor Ariza mit 21 Punkten und sechs Rebounds.

Für New Orleans war es schon die 25. Saisonpleite (Letzter Platz im Westen), die Pacers stehen nach dem 20. Sieg im Osten auf Rang fünf.

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