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Oklahomas Russell Westbrook (l.) erzielte gegen die Los Angeles Lakers 19 Punkte © getty

Oklahoma bleibt nach dem Sieg gegen die Lakers das Team der Stunde. "Durantula" überragt. San Antonio ist wieder in der Spur.

Von Jakob Gajdzik

München - Das Dutzend ist voll!

Die Oklahoma City Thunder bestätigten ihren Lauf als Team der Stunde in der NBA und feierten beim 100: 85 gegen die Los Angeles Lakers den zwölften Heimsieg in Serie. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Wie groß das Selbstvertrauen mittlerweile ist, zeigten die Reaktionen nach dem Sieg. Schließlich wurde mit den Lakers ein 16-facher NBA-Champ bezwungen.

"Das war nur ein weiteres Spiel für uns", sagte Topscorer Kevin Durant, der es am Ende auf 33 Punkte brachte, lapidar. (SERVICE: Die Tagesbesten)

"Klar, respektieren wir die Jungs, denn sie sind Champions und haben viele Ringe gewonnen. Aber wir versuchen jeden Tag besser zu werden", sagte "Durantula" und warnte gleichzeitig vor Selbstzufriedenheit.

Schließlich sind die Ambitionen hoch, nachdem man im letzten Jahr in den Playoffs erst in den Conference-Finals an den Dallas Mavericks gescheitert war.

Bryant lobt

Das nötigte auch Lakers-Top-Dog Kobe Bryant viel Respekt ab: "Sie haben einen super Job gemacht und ihre Chancen genutzt."

Die "Black Mamba" war mit 24 Punkten bester Lakers-Werfer, es folgte Pau Gasol mit 22.

Neben Durant waren es auf Seiten von Oklahoma einmal mehr auch Russell Westbrook (19 Punkte, 6 Assists) und Serge Ibaka (11 Punkte, 13 Rebounds) die der Partie ihren Stempel aufdrücken.

Zweiter Sieg gegen Lakers in Serie

Mit dem Sieg scheint Oklahoma auch langsam sein Lakers-Trauma abzulegen. Gegen das Team von Mike Brown gab es nach zuvor acht Niederlagen in neun Spielen nun den zweiten Sieg in Folge.

Zusammen mit den Miami Heat ist die Mannschaft von Trainer Scott Brooks die beste Mannschaft der NBA.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen aus der NBA zusammen:

Denver Nuggets - San Antonio Spurs 99:114

Kaum sind die Stars wieder da, läuft es.

Die San Antonio Spurs sind nach dem 114:99-Sieg in Denver wieder in der Spur und feierten ihren 12. Sieg in den letzten 13 Spielen.

Mit von der Partie waren dabei wieder Tony Parker und Tim Duncan. (521171DIASHOW: Die 9. Woche der NBA)

Im letzten Spiel bei den Portland Trail Blazers wurden beide wegen des straffen Programms geschont - schon setzte es eine böse 97:137-Pleite.

Double-Double von "TP9"

In Denver steuerte "TP9" sein sechstes Double-Double aus 16 Punkten und 12 Assists zum Sieg bei, Duncan war mit 18 Punkten und 9 Rebounds zweitbester Scorer der Spurs.

Nuggets-Coach George Karl war nach dem Spiel beeindruckt von Parkers Qualitäten auf dem Court: "Seine Entscheidungen und seine Pässe waren klasse."

Bester Spieler in den Reihen der Texaner war allerdings DeJuan Blair, dem mit dem Double-Double aus 28 Punkten und 12 Rebounds eine persönliche Bestleistung gelang.

"Er zieht den Ball an, wie ein Magnet", lobte Routinier Duncan den Forward.

Treffersicher von "Downtown"

Besonders für drei Punkte zeigte sich die Spurs treffsicher. 13 Versuchen von "Downtown" saßen.

Damit beendete San Antonio eine Serie von neun Auswärtspartien in 17 Tagen in Folge, von denen sie acht für sich entscheiden konnten.

Für Denver, das nun 12 der vergangenen 16 Spiele verloren hat, dürfte der Playoff-Zug langsam aber sicher abfahren.

Atlanta Hawks - Orlando Magic 83:78

Die Hawks durchbrachen mit dem Sieg gegen Orlando eine Serie von drei Niederlagen in Folge und lösten bei den Magic eine Krisensitzung aus.

Direkt nach der 13. Saisonniederlage versammelten sich die Spieler in der Kabine, um den Rückschlag zu analysieren.

"Wir müssen uns gegenseitig auf uns verlassen", sagte Forward Ryan Anderson im Anschluss. "Wir haben nicht gut gespielt, sind aber trotzdem noch Dritter im Osten. Etwas müssen wir ja richtig machen, aber wir könnten noch besser sein."

Howard appelliert an Teamgeist

Auch Center Dwight Howard appellierte an den Teamgeist.

"Wir müssen zusammenhalten und uns darauf konzentrieren, was wir erreichen wollen", sagte "Superman", "ich konzentriere mich darauf, die Jungs zusammen in der Kabine zu halten, egal was von außen gesagt wird."

Trainer Stan Van Gundy kritisierte dagegen die Spielweise: "Wir spielen nicht hart genug."

Auf Seiten der Magic war J.J. Redick mit 13 Punkten bester Werfer, Howard steuerte 12 Punkte und 12 Rebounds bei.

Für die Hawks, die mit dem Sieg weiterhin ihre Playoff-Chance wahren, war Josh Smith mit dem Double-Double aus 22 Punkten und 12 Rebounds bester Scorer.

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