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Yao Ming (l., gegen Perkins) machte 26 Punkte gegen Boston © getty

Bereits zum dritten Mal in Folge kassieren die Celtics eine Niederlage. Diesmal zieht Houstons Yao Ming dem Meister den Zahn.

Von Jessica Pulter

München - Gegen die Houston Rockets kann man schon mal verlieren, doch für die Boston Celtics ist die Niederlage zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt gekommen.

Der Meister verlor zum ersten Mal seit Mitte November wieder ein Heimspiel und rutscht mit der sechsten Pleite im achten Spiel immer tiefer in die Krise.

"Schon während der letzten Auszeit habe ich den Jungs angesehen, dass sie nicht mehr an den Sieg glaubten", meinte Bostons Coach Doc Rivers nach dem 85:89 gegen Houston.

Houston ohne McGrady

Dabei lagen die Vorteile bei den Gastgebern, denn die Rockets mussten verletzungsbedingt auf Tracy McGrady verzichten.

Boston startete dann auch besser in die Partie und führte nach dem ersten Viertel mit neun Punkten (31:22).

Doch die Rockets ließen sich nicht abschütteln und nutzten die Schlussminuten der ersten Halbzeit, um ihrerseits in Führung (52:49) zu gehen.

Yao bringt den Sieg

Nach der Pause drehte bei den Celtics Paul Pierce auf. 13 seiner insgesamt 26 Punkte machte der Small Forward im dritten Viertel.

Mitte des letzten Abschnitts lagen die Gastgeber sogar mit fünf Punkten (79:74) in Führung. Trotzdem sollte es nicht reichen, denn auch bei den Rockets lief ein Spieler heiß.

Yao Ming erzielte sieben seiner 26 Punkte in den letzten 5:13 Minuten, drehte damit die Partie und sicherte den 22. Sieg der Rockets im 37. Spiel. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Lob von Artest

"Yao ist unaufhaltsam", sagte Teamkollege Ron Artest über den 2,26-Meter-Riesen.

"Kleineren Spielern wirft er einfach über den Kopf, und die haben dann keine Chance, ihn zu verteidigen."

"Wir haben die richtige Einstellung"

Mit dem Sieg bleiben die Rockets (22:15) den Dallas Mavericks (21:13) in der Southwest Division auf den Fersen.

Die Celtics (29:8) haben nun ein halbes Spiel Rückstand auf die Cleveland Cavaliers (28:6) in der Eastern Conference.

"Wir haben nie gesagt, dass die Saison ein Selbstgänger sein würde, auch wenn es manchmal so aussah", erklärte Bostons Kevin Garnett. "Doch ich bin mir sicher, dass wir die richtige Einstellung haben, um den Sturm zu überstehen."

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