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LeBron James (M.) wirft im Schnitt mehr als 27 Punkte pro Spiel © getty

James zeigt nicht sein bestes Spiel, doch gegen Charlotte reicht es auch so. Indiana schockt Phoenix mit einem Buzzer-Beater.

Von Jessica Pulter

München - 21 Punkte von LeBron James sind für den Forward nicht gerade viel, doch wenn gleich drei Bankspieler 13 Punkte und mehr erzielen, dann kann der Star der Cleveland Cavaliers sich auch mal eine Pause gönnen.

Mit einer überragenden Wurfquote von 60 Prozent haben die Cavs die Charlotte Bobcats überrannt und blieben damit auch im 18. Heimspiel in Folge ohne Niederlage.

Cleveland gewann souverän mit 111:81.

Mindestens 16 Punkte Vorsprung

Die Partie fing auch gleich mit einem Blitzstart der Gastgeber an, denn bereits nach knapp sechs Minuten führten die Cavaliers mit 13:4.

Den Bobcats gelangen nur zwölf Punkte im ersten Viertel (12:29) und näher als bis auf 16 Punkte kamen die Gäste nicht mehr heran.

"Sie wollten einfach gewinnen"

"Sie spielten aggressiver, sie spielten besser, sie wollten einfach gewinnen", musste Charlottes Coach Larry Brown zugeben.

"Schon nach dem ersten Spielzug war das Spiel in meinem Kopf abgehakt. LeBron James dribbelte und legte den Ball in den Korb, als ob ihn niemand verteidigen würde."

Cleveland auf Platz eins

Die Cavaliers (28:6) haben durch den Sieg nun ein halbes Spiel Vorsprung an der Spitze der Eastern Conference, da die Boston Celtics gegen Houston verloren.

Die Bobcats (13:23) rutschten wieder auf den vorletzten Platz im Osten zurück. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Phoenix Suns - Indiana Pacers

Die Indiana Pacers haben buchstäblich in allerletzter Sekunde bei den Phoenix Suns gewonnen.

Danny Granger schnappte sich nach einer Auszeit eine Sekunde vor Schluss den Ball und versenkte das Spielgerät mit der Sirene zum 113:110-Sieg seiner Pacers.

"Genauso wollten wir das machen", gab Grangers Teamkollege Mike Dunleavy zu verstehen. "Danny war unsere erste Option und er hat ihn einfach versenkt. Wenn man ein Spiel so gewinnt, dann ist das wie die Kirsche auf dem Eisbecher."

Unnötige Zitterpartie

Die Pacers machten das Spiel allerdings unnötig spannend, denn sie führten fast die komplette Partie. Erst in der Schlussminute gelang den Gastgebern durch Leandro Barbosa eine 110:108-Führung.

Doch Granger drehte mit einem Zwei-Punkte-Wurf und dem Buzzer-Beater die Partie doch noch um.

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