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Dirk Nowitzki (r., gegen Hill) macht im Schnitt 25,7 Punkte pro Spiel © getty

Einen Tag nach dem knappen Sieg gegen New York muss Dallas beim West-Konkurrenten in Phoenix ran. Doch die Suns offenbaren derzeit eine Achillesferse.

Von Jessica Pulter

München - Das Spiel gegen die New York Knicks haben die Dallas Mavericks spannender als nötig gemacht.

Erst in den letzten Minuten drehten die Texaner die Partie zu ihren Gunsten und gingen mit einem 99:94-Sieg vom Platz (zum Spielbericht) .

Doch wenn es in der Nacht zu Samstag (ab 4.30 Uhr LIVESCORES) gegen die Phoenix Suns geht, könnte genau diese Stärke den Ausschlag zum Sieg geben.

Denn Phoenix offenbart derzeit eine Achillesferse.

Zwei bittere Pleiten für Phoenix

Sechs der letzten acht Heimspiele hat das Team aus Arizona zwar gewonnen, doch die beiden Niederlagen waren von der bitteren Sorte.

Gegen die San Antonio Spurs und zuletzt gegen die Indiana Pacers verloren die Suns erst in der Schlussminute durch Buzzer-Beater der Gäste.

Und zumindest das hat der Sieg gegen New York gezeigt - die Mavericks haben ihre Nerven im Gegensatz zu Phoenix im Griff.

"Wir mussten gegen New York gleich ein paar Mal das Spiel wieder drehen", gab Trainer Rick Carlisle zu verstehen. "Das war schwierig, denn wir mussten uns ordentlich ins Zeug legen."

Positive Bilanz bei knappen Spielen

Ein Ziel von Dirk Nowitzki und Co. vor der Saison war es, nicht mehr in den entscheidenden Minuten nachzulassen, sondern auch knappe Spiele siegreich nach Hause zu fahren.

Und das klappt derzeit ganz gut. Sieben von neun Spielen in dieser Saison mit maximal fünf Punkten Unterschied im Ergebnis entschied Dallas für sich.

Seit der Overtime-Niederlage gegen die Spurs vor einem Monat haben die Texaner kein enges Spiel mehr verloren.

Hervorragende Quote zur Crunch-Time

Ein Grund dafür ist die Nervenstärke der Mavs. Auch wenn der verschnupfte Nowitzki gegen die Knicks im letzten Viertel keinen einzigen Feldversuch mehr traf, seine hervorragende Quote zur Crunch-Time kann sich ansonsten sehen lassen.

Im Schnitt trifft der Deutsche rund 47 Prozent seiner Würfe (zum Nowitzki-Watch), im Schlussviertel schraubt er diese Bilanz auf 54 Prozent.

Einer kann es noch besser

Doch bei den Mavericks gibt es einen Spieler, der Nowitzkis 54 Prozent noch toppen kann.

Jason Terry, der im Rennen um den "Besten sechsten Mann der NBA" ganz weit vorne ist, trifft unglaubliche 88 Prozent im Schlussviertel und hat so schon 236 Punkte erzielt.

Nowitzki hat zum Vergleich 157 Zähler gesammelt.

Im Tableau vor Phoenix

Wenn die Partie gegen die Suns also in die entscheidende Phase geht, sollten die Mavericks (22:13) auf Terry setzen, um sich in der Tabelle weiter vor den Suns (22:15) zu etablieren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Vielleicht schockt auch der Dallas-Guard die Gastgeber pünktlich zur Schlusssirene.

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