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Shaquille O'Neal (r.) wechselte während der letzten Saison zu den Suns © getty

Die Mavericks kassieren eine bittere Pleite bei den Phoenix Suns, weil Shaquille O'Neal und Co. im dritten Viertel heiß laufen.

Von Jessica Pulter

München - Rund zwei Minuten waren im dritten Viertel gespielt als Josh Howard bei einem Reboundversuch zu Boden ging und mit aller Wucht auf seiner linken Hand landete.

Was für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks eine Schocksekunde war, wurde für die gastgebenden Phoenix Suns der Auftakt zu einem Rekordviertel.

Das Team aus Arizona erzielte 40 Punkte in dem Spielabschnitt, so viele Punkte hatten die Mavericks in dieser Saison noch keinem Team in einem Viertel gewährt, und gewannen im Anschluss souverän mit 128:100.

Auch dank eines überragenden Shaquille O'Neals, der mit 25 Punkten in nur 27 Spielminuten die Scorerliste der Suns anführte.

Sturz aufs Handgelenk

"Das war eine Demontage", beschrieb Dallas-Coach Rick Carlisle das dritte Viertel, in dem seine Mavs nur 19 Punkte dagegenhalten konnten.

Insbesondere Howards Ausfall traf die Gäste schwer, denn der Forward hatte bis dahin 16 Punkte erzielt.

"Ich bin aus dem Gleichgewicht geraten und habe noch versucht, mich abzufangen. Dabei bin ich mit dem gesamten Gewicht auf dem Handgelenk gelandet", erklärte der 28-Jährige die Situation.

Eine Untersuchung der Hand ergab aber keine schwerwiegende Verletzung.

Starker Auftakt der Mavs

Obwohl die Mavericks erst am Vorabend ein Spiel gegen die New York Knicks (zum Spielbericht) bestritten hatten, haben sie sich vor der Partie bei den Suns durchaus einen Sieg ausgerechnet.

So fing die Partie auch gleich gut für die Gäste an. Angeführt von Josh Howard, der 14 Punkte im ersten Viertel erzielte, setzten sich die Mavs zwischenzeitlich 13:6 ab, nach zwölf Minuten führten sie mit 31:29.

Ohne Fehler von der Freiwurflinie

Doch die Suns schlugen noch vor der Halbzeit durch Leandro Barbosa und Matt Barnes zurück, die im zweiten Abschnitt zusammen 19 Punkte erzielten.

Hinzu kamen acht Punkte von O'Neal, der nicht nur insgesamt 25 Zähler machte, sondern auch jeden seiner sieben Freiwürfe verwandelte.

Ein so fehlerfreies Wurfergebnis bei der Anzahl an Versuchen hatte der Center seit April 2001 nicht mehr gezeigt.

Phoenix zieht davon

Mit 64:58 ging es ins dritte Viertel, in dem die Suns einen Wurf nach dem anderen verwandelten und auf 104:77 davonzogen.

Der Wille der Gäste war damit gebrochen, Dallas fand nicht mehr zurück ins Spiel. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Nowitzki bester Mavs-Werfer

Dirk Nowitzki zeigte sich trotz der Erkältung wieder besser in Form, erzielte 19 Punkte und fischte 7 Rebounds in 34 Minuten (zum Nowitzki-Watch).

Nach dem großen Rückstand vor dem Schlussviertel kam der Deutsche in den letzten zwölf Minuten gar nicht mehr zum Einsatz.

Dallas (22:14) bleibt trotz der Niederlage auf Platz fünf im Westen, die Suns (20:13) haben immer noch Platz sieben inne.

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