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LeBron James (l., gegen Garnett) macht im Schnitt 27,7 Punkte pro Spiel © getty

Mit einem eindrucksvollen Auftritt stellen LeBron James und die Cavaliers klar, wer das Sagen in der Eastern Conference hat.

Von Jessica Pulter

München - Paul Pierce wird nach diesem Spiel wohl Albträume bekommen. Der Forward der Boston Celtics hatte im Spiel des amtierenden Meister bei den Cleveland Cavaliers keine ruhige Minute auf dem Platz.

Der Grund: LeBron James jagte Pierce 35 Minuten lang übers Feld - und zwar offensiv und defensiv.

Und während der Celtics-Spieler nur auf 11 Punkte kam, versenkte "King" James einen Versuch nach dem anderen.

Mit 38 Punkten führte der Superstar der Cavaliers sein Team zum 19. Heimsieg in Folge. Mit dem 98:83-Erfolg gegen Boston stellte Cleveland auch klar, wer momentan in der Eastern Conference das Sagen hat und die Cavs haben noch lange nicht genug.

"Ein großes Ziel vor Augen"

"Wir werden jetzt nicht anfangen, Rückschritte zu machen", erklärte James, der neben seinen Punkten auch 7 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals und 3 Blocks beisteuerte.

"Wir haben die Fährte aufgenommen und ein großes Ziel vor Augen. Deshalb wollen wir kein Spiel aus der Hand geben."

Cleveland liegt mit 29:6 an der Spitze im Osten, Boston (29:9) rutschte derweil hinter die Orlando Magic auf Platz drei.

Hervorragende Wurfquote der Cavs

Bereits im ersten Viertel zeigten die Cavaliers, die fast 51 Prozent all ihrer Würfe aus dem Feld trafen, dass sie unbedingt gewinnen wollten.

33:23 entschieden die Gastgeber die ersten zwölf Minuten für sich. Nach einem schwächeren zweiten Durchgang, legte Cleveland dann nach der Halbzeit richtig los.

James erzielte 13 Punkte im dritten Abschnitt und 10 im Schlussviertel und sorgte so für die siebte Niederlage der Celtics aus den letzten neun Spielen. (Die Besten der Besten)

"Wir bleiben positiv"

"Wir sind trotzdem noch ein gutes Team und das meine ich ernst", sagte Pierce, der fast neun Punkte unter seinem Schnitt blieb.

"Niemand verliert gerne, doch wir bleiben positiv gestimmt. Das ist unsere Stärke."

Bei den Celtics war Kevin Garnett mit 18 Zählern und 15 Rebounds bester Mann auf dem Platz.

Denver Nuggets - Detroit Pistons

Chauncey Billups spielte in der Heimpartie der Denver Nuggets gegen sein Ex-Team aus Detroit groß auf und trotzdem hat es für seine Mannschaft nicht gereicht.

Der Guard, der beim letzten Titelgewinn mit den Pistons zum Finals-MVP gekürt wurde, erzielte 30 Punkte, doch dank eines sicheren Freiwurfschützen Arron Afflalo gewannen die Pistons in Denver mit 93:90.

Emotional für Billups und Iverson

"Es macht schon Spaß, wenn man in einem Spiel auf die alten Kollegen trifft", erklärte Billups. "Da will man natürlich erstrecht gewinnen."

Doch Allen Iverson, der für Billups Anfang November 2008 von Denver nach Detroit wechselte, hatte an diesem Abend mit seiner Mannschaft mehr Erfolg.

"Es war sehr emotional, da ich eigentlich geglaubt hatte, hier in Denver meine Karriere zu beenden", so Iverson.

Denver (25:13) bleibt trotz der Niederlage auf Platz drei im Westen, die Pistons (22:12) verkürzten ihren Abstand im Osten auf Platz drei.

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