vergrößernverkleinern
Paul Pierce spielt seit 1998 für die Boston Celtics in der NBA © getty

Der überragende Paul Pierce führt die Celtics gegen Toronto zum Sieg nach Verlängerung. Kevin Garnett adelt seinen Mitspieler.

Von Felix Götz

München - Am Ende konnten sich die Boston Celtics beim alles überragenden Paul Pierce bedanken.

Der Grund: Der Forward sicherte seiner Mannschaft im TD Banknorth Garden den nervenaufreibenden 115:109-Erfolg nach Verlängerung gegen die Toronto Raptors. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Pierce bewies dabei in der alles entscheidenden Phase einmal mehr seine Führungsqualitäten.

Neun seiner insgesamt 39 Zähler erzielte der 31-Jährige in der Overtime.

Pierce als Clark Kent

Sein Teamkollege Kevin Garnett, der mit 20 Punkten und 12 Rebounds ebenfalls eine starke Partie bot, lobte den Matchwinner über den grünen Klee.

"Ich bin Batman. Ich bin Robin. Ich bin wer immer ihr wollt. Ich bin der Müllmann. Aber der hier, das ist Clark Kent", ernannte Garnett seinen Mitspieler zu dem Mann, der sich in Notsituationen durch übermenschliche Kräfte in Superman verwandeln kann.

Dabei war der Superman angeschlagen. Die Verletzung am rechten Knie aus der letzten Partie schien ihn allerdings eher noch zu beflügeln.

Bargnani glänzt

Das war auch nötig, denn nach dem ersten Durchgang lagen die Celtics noch mit 45:54 in Rückstand.

Das lag vor allem an Andrea Bargnani, der auf Seiten der Raptors mit 23 Punkten und acht Rebounds glänzte.

Chris Bosh erzielte 18 Punkte und sammelte 11 Rebounds. (Artikel: Bittere Pleite für Boston)

Dreier in letzter Sekunde

Dann kam Boston aber mächtig ins Rollen, es entwickelte sich ein Krimi. Die Celtics führten mit 93:90 und sahen eine Sekunde vor dem Ende wie die sicheren Sieger aus.

Torontos Bargnani hatte was dagegen: Der Center rettete sein Team mit einem Dreier in die Verlängerung.

Keine Müdigkeit nach Gala

Dort bissen sich die Kanadier dann allerdings an Pierce die Zähne aus, der fast die Hälfte (9 von 22) aller Celtics-Punkte in der Overtime erzielte, und verloren schließlich 109:115.

"Ich fühle mich großartig. Ich könnte noch ein Viertel spielen", war Pierce nach seiner Gala kein bisschen müde.

Ein weiteres Indiz dafür, dass die nach ihrem Startrekord (27:2 Siege) etwas schwächelnden Celtics auf einem guten Weg zurück zu ihrer Bestform sind.

Fahren Sie zum All-Star Game - jetzt mitmachen!

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel