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Dwyane Wade steuerte zu seinen 31 Punkten auch 3 Steals und 3 Blocks bei © getty

In den wichtigen Momenten ist bei den Miami Heat auf Dwyane Wade Verlass. Die Pistons zeigen ein katastrophales Schlussviertel.

Von Jessica Pulter

München - Dwyane Wade hat in der kompletten zweiten Halbzeit "nur" zehn Punkte geworfen, doch acht davon im genau richtigen Moment - zur "Crunch-Time".

Mit einem starken Wade, der insgesamt auf 31 Zähler kam, und einem sicheren Shawn Marion von der Freiwurflinie stoppten die Miami Heat die Siegesserie der Minnesota Timberwolves.

Nach zuletzt fünf Siegen in Folgen verloren die T-Wolves erstmals im Jahr 2009 mit 96:99.

Knappe Partie

Dabei hatte das Spiel für die Gastgeber aussichtsreich angefangen. Nach einem fast ausgeglichenen ersten Viertel mit häufigen Führungswechseln, legte Minnesota im zweiten Abschnitt einen Zwischenspurt ein.

Nach sechs Minuten führten die T-Wolves sogar mit 13 Punkten, doch Miami schlug noch vor der Halbzeit zurück und hielt den Rückstand mit 46:52 in Grenzen.

Schlussspurt von Wade

Im Schlussviertel war es dann Miamis Chris Quinn, der mit einem Dreier gleich zu Beginn den 76:76-Ausgleich herstellte.

Es entwickelte sich eine heiße Schlussphase, in der Wade in knapp vier Minuten seine acht Punkte erzielte und dazu noch 13 Sekunden vor dem Schluss bei eigener 97:96-Führung einen Wurf von Randy Foye blockte.

An der Freiwurflinie besorgte Miami dann den Endstand gegen Minnesota, das einfach nicht mehr dagegen halten konnte.

"Das wird nie selbstverständlich sein"

"Er macht so viel für uns, und wir werden das nie für selbstverständlich erachten", sagte Trainer Erik Spoelstra über seinen Guard.

"Das ist seine Stärke: nach 38 Minuten auf dem Feld immer noch enge Spiele zu entscheiden, und zwar offensiv wie defensiv."

T-Wolves auf Platz zehn

Minnesota (11:26) hat sich zwar zuletzt durch die Erfolgsserie in der Tabelle nach oben gearbeitet, doch die Niederlage gegen Miami stoppt die Aufholjagd auf die Playoff-Plätze.

Die T-Wolves bleiben hinter den Dallas Mavericks auf Platz zehn im Westen.

Für Miami war es erst der dritte Sieg in diesem Kalenderjahr, hinter Orlando und Atlanta bleiben sie auf Platz drei der Southeast-Division.

Detroit Pistons - Charlotte Bobcats

Durch einen erfolgreichen Sprungwurf von Raymond Felton zeitgleich zur Schlusssirene gewannen die Charlotte Bobcats bei den Detroit Pistons mit 80:78.

Es war die logische Konsequenz daraus, dass die Gastgeber im Schlussviertel nur zehn Punkte erzielten und in den letzten drei Minuten überhaupt nicht mehr trafen.

Für Detroit ist es die zweite Pleite in Folge gewesen.

"Das ist nicht zu tolerieren"

"Wir haben mit 78:71 in einem Spiel geführt, dass wir ganz leicht hätten gewinnen müssen", erklärte Allen Iverson. "Doch war haben es nicht geschafft. Das ist nicht zu tolerieren."

Iverson reihte sich mit 13 Punkten nahtlos in die durchschnittliche Leistung seines Teams ein, in dem nur Rodney Stuckey mit 22 Punkten überzeugen konnte.

Clevelands Vorsprung wächst

Detroit 22:14 hat nun acht Spiele Rückstand auf die Cleveland Cavaliers in der Central Division.

Die Bobcats (15:24) können sich trotz des Sieges im Südosten nicht verbessern.

Sacramento Kings - Orlando Magic

Die Orlando Magic haben nicht nur einen 139:107-Sieg bei den Sacramento Kings eingefahren, das Team aus Florida knackte auch einen NBA-Rekord.

37 Mal versuchten die Gäste, den Ball aus der Distanz zu versenken, 23 Mal gelang es den Magic. Damit verbesserten sie den bisherigen Rekord der Toronto Raptors (21) für die meisten verwandelten Dreier in einem Spiel aus dem Jahr 2005 um zwei.

Nelson perfekt aus der Distanz

An der Dreier-Hatz beteiligten sich bis auf zwei Spieler - Dwight Howard und Marcin Gortat - alle der zwölf eingesetzten Spieler.

Am erfolgreichsten war Jameer Nelson, der jeden seiner fünf Versuche verwandelte.

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