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Chris Paul macht im Schnitt sonst etwa 20 Punkte pro Spiel © getty

Chris Paul ist nicht zu stoppen und schafft fast ein Quadruple-Double. Nowitzki und Co. gehen im Schlussviertel die Mittel aus.

Von Jessica Pulter

München - Es sollte eine Revanche für das Ausscheiden aus den letztjährigen Playoffs werden, doch es wurde eine Vorführung - von Chris "CP3" Paul.

Dem All-Star-Guard der New Orleans Hornets gelang bei den Dallas Mavericks mit 33 Punkten, 11 Assists, 10 Rebounds und 7 Steals fast ein Quadruple-Double und sorgte so für den 104:97-Sieg der Gäste.

Dirk Nowitzki knüpfte dagegen nicht an seine 44-Punkte-Vorstellung vom Vorabend an (zum Spielbericht) und kam bei der vierten Pleite in Folge auf "nur" 20 Zähler.

Für Dallas war es zudem die erste Heimniederlage gegen die Hornets in einem regulären Saisonspiel seit fast elf Jahren.

"Er hat uns fertiggemacht"

"Es kam mir so vor, als ob Paul überall wäre", erklärte Dallas' Antoine Wright, der gegen den 23-Jährigen verteidigte.

Auch Nowitzki zollte dem Guard Respekt: "Wir wollten ihn nicht doppeln, damit nicht die anderen guten Werfer freistehen. Diese Freiheiten hat Paul ausgenutzt und uns fertiggemacht."

Paukenschlag zu Beginn

Die Partie begann auch gleich mit einem Kraftakt für die Gastgeber, denn die Hornets gingen hochmotiviert ins Spiel und verwandelten jeden ihrer ersten fünf Versuche aus dem Feld.

Nach drei Minuten stand es bereits 12:4 für die Gäste.

Doch angeführt von Nowitzki und Erick Dampier schlug Dallas noch im ersten Abschnitt zurück und erarbeitete sich eine 30:26-Pausenführung.

Gute Wurfquote

Die Viertel zwei und drei waren nicht weniger unterhaltsam. Dallas konnte sich nicht entscheidend absetzen, aber auch New Orleans gelang keine Vorentscheidung.

Hinzu kam eine sehr gute Quote von etwa 50 Prozent aus dem Feld bei beiden Teams. Mit 79:79 ging es ins Schlussviertel. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Ballverlust von Nowitzki

Bis vier Minuten vor dem Ende blieb Dallas in Schlagdistanz, doch während Paul gleich sechs Punkte in Folge erzielte, leistete sich Nowitzki bei den Mavericks einen leichtfertigen Ballverlust.

New Orleans zog 98:89 davon und Dallas kam nicht mehr entscheidend ran.

"Er hat den Platz beherrscht"

"Ich versuche einfach das Beste aus dem zu machen, was mir die gegnerische Verteidigung anbietet", erklärte Paul seine Leistung. "Sie wollten, dass ich werfe, und das habe ich getan."

Auch Trainer Byron Scott lobte seinen Spielmacher: "Ein Triple-Double erwartet man nicht jeden Abend, auch nicht, dass sich Chris dazu noch sieben Steals holt. Aber gegen Dallas war es einer der Abende, an dem her den Platz beherrscht hat."

Dallas tritt auf der Stelle

Für Dallas (22:17) ist es bereits die vierte Niederlage in Folge, so dass die Texaner weiter auf dem undankbaren Platz neun der Western Conference verbleiben.

New Orleans steht dagegen mit 23:12 auf dem vierten Platz im Westen und bleibt Divisions-Gegner San Antonio (25:12) dicht auf den Fersen.

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