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Kobe Bryant (r., gegen Mason) erzielte 29 Punkte für die Lakers © getty

Kobe Bryant bringt die Lakers Sekunden vor dem Ende bei den Spurs in Führung. Doch Roger Mason stemmt sich gegen die Niederlage.

Von Jessica Pulter

München - Wenn es für die Los Angeles Lakers um den Sieg geht, dann bekommt Kobe Bryant seinen Auftritt.

So war es auch im Spiel bei den San Antonio Spurs. Zwölf Sekunden vor dem Ende schnappte sich der Guard den Ball und verwandelte einen Dreier zur 111:109-Führung.

Die Partie schien entschieden, doch Roger Mason hatte etwas dagegen.

Mit einem Sprungwurf sorgte der Spurs-Spieler erst für den Ausgleich, und weil Derek Fisher ihn beim Wurf auch noch foulte, durch einen Freiwurf zum 112:111-Endstand für San Antonio.

"Ich wollte es einfach nicht versieben"

"Ich sah, wie Derek Fisher versuchte, an den Ball zu kommen", schilderte Mason die Situation.

"Da wollte ich vor meinem Wurf den Kontakt aufnehmen, und dann den Ball versenken. Ich wollte es einfach nicht versieben, wir brauchten die Punkte."

Denn die Spurs hatten fast das Spiel aus der Hand gegeben.

Lauf im Schlussviertel

Mit 95:87 war San Antonio ins Schlussviertel gegangen, doch durch einen 11:2-Lauf Mitte des Abschnitts kamen die Lakers wieder heran.

Doch erst rund zwei Minuten vor dem Ende gingen die Kalifornier auch an den Gastgebern vorbei.

Erst Pau Gasol und dann Bryant sorgten für eine knappe Führung, bevor Tim Duncan den Spieß zum 109:108 wieder umdrehte. Es folgten die spannenden Schlusssekunden.

Spurs rücken vor

Für die Lakers ist es die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen. Trotzdem bleiben sie mit 31:7 an der Spitze der Western Conference.

Die Spurs (25:12) klettern mit dem Erfolg an den spielfreien Denver Nuggets vorbei auf den zweiten Platz.

Philadelphia 76ers - Portland Trail Blazers

Einen miserablen Tag haben die Portland Trail Blazers bei ihrem Gastspiel in Philadelphia erwischt.

Mit 79:100 geriet der Zweite der Northwest Division unter die Räder.

Portland erzielte vor der Halbzeitpause lediglich 33 Punkte, fast genauso viele (31) schafften die Sixers allein im ersten Viertel.

Iguodala ist bester Werfer

Philadelphia schlug vor allem Kapital aus einer guten Dreierquote. Während die Blazers nur 3 von 13 Würfen aus der Distanz verwandelten, versuchten es die Hausherren 23 Mal und schafften dabei 11 Dreier.

"Der Trainer hat gesagt, dass wir draufhalten sollen, anstatt den Ball per Pass weiterzugeben", erklärte Andre Iguodala, der mit 29 Punkten bester Werfer der Sixers war.

Sixers mit Serie

Für die Hausherren (18:20) war es bereits der fünfte Sieg in Folge, der sie mittlerweile auf einen Playoff-Platz gebracht hat.

Portland (23:15) dagegen verliert etwas auf Denver in der Division.

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