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Kobe Bryant spielt seit 1996 für die Los Angeles Lakers © getty

Der Guard tut sein Bestes, ein starkes Magic-Duo kann Bryant aber nicht aufhalten. Bei Milwaukee punktet einer wie besessen.

Von Tobias Schröter

München - Er stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage - am Ende konnte jedoch auch das fünfzehnte Triple-Double seiner Karriere die Heimniederlage nicht verhindern.

Kobe Bryant und die Los Angeles Lakers verloren gegen die Orlando Magic mit 103:109.

Lange Zeit hatte es danach nicht ausgesehen. Zur Halbzeit mit acht Punkten in Front, gingen die Lakers auch in das letzte Viertel noch mit einer knappen Führung.

Dann schalteten die starken Gäste bei ihrer Aufholjagd aber einen Gang höher und drehten das Spiel.

Howard pflückt im Minutentakt

Maßgeblichen Anteil daran hatten zwei Spieler: Zum einen Star-Center Dwight Howard, der neben 25 Punkten vor allem durch satte 20 Rebounds glänzte.

Zum anderen Point Guard Jameer Nelson, der in der entscheidenden Phase heiß lief, 15 seiner 28 Zähler im letzten Viertel erzielte und dabei sowohl von der Freiwurf- als auch der Drei-Punkte-Linie eine Bank war.

"Spielt auf All-Star-Level"

Kobe Bryants Abend endete hingegen eher tragisch. Trotz seiner 29 Punkte, 13 Rebounds und 11 Assists hatte er am Ende Mitschuld an der Pleite, verwarf er doch die zwei entscheidenden Würfe in der Schlussphase.

Entsprechend redete der Lakers-Leader nicht über seine guten Zahlen, sondern lobte vor allem den Spielmacher der Magic: "Nelson hat in der Schlussphase einige sehr gute Würfe versenkt. Er spielt derzeit auf All-Star-Level."

Sacramento Kings - Milwaukee Bucks

Ebenfalls in bestechender Form am gestrigen Abend war Michael Redd von den Milwaukee Bucks.

Mit 44 Punkten führte er sein Team zum 129:122 gegen die Sacramento Kings. Doch selbst Redds Quote hätte fast nicht gereicht.

Die zwischenzeitliche 23-Punkte-Führung der Bucks schrumpfte im Schlussviertel teilweise auf zwei Zähler zusammen.

Aber sein Teamkollege Charlie Villanueva brachte den Vorsprung mit 15 seiner 24 Punkte im letzten Durchgang über die Zeit.

Philadelphia 76ers - San Antonio Spurs

Auf Wolke sieben schweben derzeit die Sportfans in Philadelphia, steht doch das Football-Team der Stadt im NFC-Finale (Eagles rupfen Titelverteidiger).

Doch auch die 76ers machten auf sich aufmerksam und gewannen beim 109:87 gegen die San Antonio Spurs bereits ihr sechstes Spiel in Folge.

Thaddeus Young gelang dabei mit 28 Punkten eine neue persönliche Bestleistung, auch Andre Iguodala trug mit 21 Zählern und 8 Assists erheblich zum erneuten Sixers-Sieg bei.

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