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Dirk Nowitzki (r., gegen Kirilenko) steuerte zu seinen 39 Punkten auch acht Rebounds bei © getty

Seine Antipathie gegen die Utah Jazz wandelt Dirk Nowitzki in Punkte um und knackt dabei auch eine beeindruckende Marke.

Von Jessica Pulter

München - "Der große Deutsche war zum Spielen da", scherzte Jason Terry nach dem Spiel seiner Dallas Mavericks gegen die Utah Jazz.

Gemeint war natürlich Teamkollege Dirk Nowitzki, der seine Antipathie gegen das Team aus der Northwest Division beiseite legte und stattdessen groß aufspielte.

39 Punkte bei einer Trefferquote von 80 Prozent, "Dirkules" ließ beim 115:108 seine Muskeln spielen und führte die Texaner zum ersten Sieg nach zuletzt vier Niederlagen.

Dabei knackte der Würzburger auch eine beeindruckende Marke.

Nowitzki knackt beeindruckende Marke

Immer wieder pushte sich Nowitzki während der Partie selbst. Erfolgreiche Würfe wurden mit einem Schrei unterlegt, beim Zurücklaufen streckte er die Siegerfaust in die Höhe.

Und erfolgreiche Würfe gab es gegen Utah jede Menge beim Deutschen. Nowitzki nahm 20 Würfe aus dem Feld, 16 fanden den Weg in den Korb.

"Es war nur ein weiteres Spiel", meinte der 30-Jährige lapidar. "Ein Spiel, in dem auch die Würfe reingingen, die sonst vorbeifliegen."

So knackte er auch die 18.000-Punkte-Marke, der Deutsche ist erst der 55. Spieler in der NBA-Geschichte, der diesen Wert übertraf, und unter den sieben noch aktiven in dieser Liste. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Spiel mit Vorgeschichte

Für Nowitzki war es zudem ein Spiel mit Vorgeschichte. Denn im März riss er Utahs Andrei Kirilenko bei einem Rebound-Versuch um und wurde dafür für ein Spiel gesperrt.

Eine Strafe, die Nowitzki damals nicht ganz einsehen wollte, da es für ihn kein absichtliches Foul war, er aber akzeptierte.

Bestwert im zweiten Viertel

Auch am Samstagabend war wieder Kirilenko Gegenspieler von "Dirkules", doch diesmal ließ sich der Forward nicht von einem Pfiff stoppen.

Nach einem schwachen Beginn, in dem die Mavericks nur 17 Punkte erzielten, legten sie im zweiten Viertel eine Schüppe drauf.

38 Punkte sammelten die Mannen von Trainer Rick Carlisle, ein Bestwert in dieser Saison, zu dem Nowitzki gleich zehn Zähler beisteuerte. Mit 55:51 für Dallas ging es in die Halbzeit.

Dallas holt auf

Im dritten Viertel bekam der Deutsche dann gegen Ende ein bisschen Verschnaufpause, mit der Folge, dass die Gäste aus Utah wieder herankamen.

Nur zwei Punkte betrug der Vorsprung der Mavs zu Beginn des Schlussviertels.

Doch Dallas wollte unbedingt den Sieg, noch mal zwölf Punkte kamen von Nowitzki und Terrys Dreier in der Schlussminute zum 111:102-Zwischenstand machte den Sieg perfekt.

Dallas (23:17) bleibt zwar immer noch auf Platz neun in der Conference (Mit falscher Taktik in die Krise), doch der Sieg gegen den direkten Konkurrenten um Platz acht aus Utah (24:17), brachte die Texaner wieder heran.

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