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Yao Ming macht im Schnitt 19,7 Punkte pro Spiel © getty

Der Center der Houston Rockets übertrifft einen 33 Jahre alten Rekord, auch weil die Heat einfach nicht an ihn herankommen.

Von Jessica Pulter

München - 69 Würfe nur haben die Houston Rockets im Heimspiel gegen die Miami Heat auf den gegnerischen Korb abgefeuert.

Doch 39 davon fanden auch den Weg durch das Netz.

Mit einer sehr guten Trefferquote von 56,6 Prozent besiegten die Texaner das Team aus Miami mit 93:86.

Auch weil ein Spieler an diesem Abend perfekt war.

Marke von 1976 geknackt

Center Yao Ming ging zwölf Mal in Richtung Korb und zwölf Mal fiel der Ball auch hinein.

Das hatte es bei den Rockets seit 1976 nicht mehr gegeben als Joe Meriweather zehn von zehn gegen Atlanta traf.

"Ich bekam den Ball immer im Duell Mann gegen Mann und ich hatte genug Energie", erklärte der chinesische 2,29-Meter-Hüne.

"Ich war immer nah unterm Korb. Das passiert mir nicht jeden Abend, aber so wurde gegen mich verteidigt."

Miami ist nicht groß genug

Die Heat hatten größentechnisch einfach kein Mittel gegen Yao. Joel Anthony sollte zuerst gegen den Chinesen verteidigen, doch er war mit nur 2,06 Metern völlig machtlos.

Die Rockets nutzten das aus. Zwar kam Miami nach einer 45:36-Halbzeitführung der Gastgeber noch mal heran, doch auch Dwyane Wade und Shawn Marion in herausragender Form konnten einen 8:1-Endspurt Houstons im Schlussviertel nicht stoppen.

Ohne McGrady und Artest

Neben Yao, der mit seinen Freiwürfen auf 26 Zähler kam, trug sich bei den Rockets, die auf Tracy McGrady und Ron Artest verzichten mussten, Rafer Alston mit 22 Punkten aufs Tableau ein.

Bei den Heat kam Wade auf 29 Punkte, Marion, der im Gespräch für einen Trade zu den Toronto Raptors sein soll, steuerte 20 Zähler bei.

Los Angeles Clippers - Milwaukee Bucks

Zwölf Spiele hat es gedauert, gegen Milwaukee fand die Pleitenserie der L.A. Clippers ein Ende. Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung ? gleich sechs Spieler punkteten zweistellig - gewannen die Kalifornier in eigener Halle mit 101:92.

Doch der Sieg war teuer erkauft, denn Marcus Camby, bester Akteur der Gastgeber, verletzte sich am Knöchel und musste kurz vor Schluss humpelnd vom Platz.

Sinnbildlich für die Saison

"Das war sinnbildlich dafür, wie die Saison für uns läuft", meinte Coach Mike Dunleavy zum Ausfall.

"Doch zumindest saß er nach einer kurzen Behandlung wieder auf der Bank. Er hatte wohl damit geliebäugelt, wieder aufs Feld zu gehen. Doch das hätte ich ihn nie tun lassen."

Bei den Clippers fehlte auch weiterhin Deutschlands Nationalspieler Chris Kaman.

Denver Nuggets - Orlando Magic

Mit einer beeindruckenden Leistung in der zweiten Halbzeit haben die Orlando Magic ihr Auswärtsspiel bei den Denver Nuggets mit 106:88 gewonnen.

Nach einem knappen Rückstand (47:48) zur Pause übernahm Hedo Turkoglu bei Orlando im dritten Viertel das Kommando.

Zwölf seiner 31 Punkte machte der Türke in dem Abschnitt und führte sein Team zu einer 79:70-Führung vor dem Schlussviertel.

Die ließen sich die Gäste dann nicht mehr nehmen.

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