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Der entscheidende Moment: Dirk Nowitzki (l.) setzt den Wurf zum Sieg an © getty

Der deutsche Superstar der Dallas Mavricks glänzt in Philadelphia lange nicht. Im entscheidenden Moment ist er aber zur Stelle.

Von Matthias Becker

München - Es war sicherlich nicht Dirk Nowitzkis bester Abend im Trikot der Dallas Mavericks.

Aber als es darauf ankam, war der deutsche Superstar der Mavs zur Stelle.

Mit der Schlusssirene versenkte Nowitzki einen Sprungwurf zum 95:93-Auswärtserfolg für Dallas bei den Philadelphia 76ers.

Damit beendete Nowitzki, der auf 24 Punkte und sechs Rebounds kam, auch die Erfolgsserie der Gastgeber, die zuletzt sieben Spiele in Serie gewonnen hatten. Für Dallas war es nach dem Heimerfolg gegen Utah (zum Spielbericht) der zweite Sieg in Folge.

Debüt der Neuzugänge

Danach sah es vor allem in der ersten Halbzeit aber nicht aus. Nowitzki, der nur sieben seiner 23 Wurfversuche aus dem Feld verwandelte, kam nicht in die Partie.

Damit kränkelte auch das Spiel der Mavs, bei denen die Neuzugänge Matt Carroll und Ryan Hollins ihr Debüt gaben (Mavs-Trade: Carroll kommt). Vor allem Hollins konnte positiv auf sich aufmerksam machen.

Philadelphia, zuletzt vor eigenem Publikum viermal hintereinander siegreich, ging trotzdem mit einer 46:42-Führung in die Pause.

Starker Auftritt von Kidd

Die Führung konnten die 76ers auch zu Beginn der zweiten Hälfte zunächst halten. Doch dann wachte Nowitzki auf ? und mit ihm vor allem Jason Kidd.

Während der Deutsche aus dem Feld weiterhin nicht viel traf, gab er sich zumindest von der Freiwurflinie keine Blöße und traf alle seine zehn Versuche.

Kidd drehte dagegen vor allem aus der Distanz auf. Mitte des dritten Viertels versenkte er drei Dreier in Folge. Insgesamt war er sechsmal von jenseits der Dreier-Linie erfolgreich und hatte am Ende 22 Punkte, zwölf Rebounds und sechs Assists zu Buche stehen.

Nowitzki und Kidd erzielten im dritten Spielabschnitt 25 von 32 Punkten der Mavericks, die 74:63 in Führung gingen.

12:0-Lauf von Philadelphia

Aber obwohl die Gäste, bei denen Josh Howard nach seiner Handgelenksverletzung beim Comeback zehn Punkte erzielte, diese komfortable Führung bis zwei Minuten vor Schluss halten konnten, reichte es nicht zu einem stressfreien Sieg.

Beim Stand von 81:93 setzte Philadelphia zur Aufholjagd an - und die wäre fast von Erfolg gekrönt gewesen: Andre Iguodala schloss per Korbleger 8,5 Sekunden vor Spielende einen 12:0-Lauf der 76ers ab und sorgte für den 93:93-Ausgleich.

Doch Dallas blieb ja noch eine letzte Chance. Nur logisch ging der Ball in dieser Situation zu Nowitzki. Der schüttelte die Verteidiger ab, setzte zum Wurf an und traf in diesem wichtigsten Moment perfekt.

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