vergrößernverkleinern
Kobe Bryant (r.) spielt seit 12 Jahren bei den Los Angeles Lakers © getty

Kobe Bryant dreht nach einer Fingerverletzung auf und führt die Lakers zum Sieg. Yao Ming überragt gegen die Denver Nuggets.

Von Felix Götz

München - Die Cleveland Cavaliers konnten im STAPLES Center gegen die Los Angeles Lakers nur im ersten Durchgang mithalten.

Dann drehte Kobe Bryant mächtig auf und führte die Lakers zu einem letztendlich ungefährdeten 105:88-Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse)

Dabei hatte sich der Guard bereits nach zwei Minuten am Finger verletzt: "Ich wollte den Ball fangen. Dabei ist es passiert. Ich dachte: Das war's. Es hat sich angefühlt, als ob ich plötzlich noch einen weiteren Finger hätte."

So schlimm war es dann aber doch nicht. Bryant machte weiter, gewöhnte sich an die Situation und kam insgesamt auf 20 Punkte (15 im zweiten Durchgang), 6 Rebounds und 12 Assists.

Brown lobt Bryant

Bester Werfer bei den Lakers, die vor allem mit einer starken Verteidigung glänzten war allerdings nicht Bryant, sondern Pau Gasol mit 22 Punkten und 12 Rebounds.

"Die Lakers haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Respekt vor Bryant, er hat toll gespielt", sagte Cavaliers-Coach Mike Brown neidlos.

In seiner Mannschaft konnte sich lediglich LeBron James mit 23 Punkten und 9 Rebounds auszeichnen.

Houston ? Denver

Beim 115:113-Sieg der Houston Rockets über die Denver Nuggets avancierte Yao Ming zum Matchwinner.

Der Chinese erzielte 31 Punkte und war von Nene überhaupt nicht zu stoppen.

"Yao ist eine zähe Katze, die immer wieder entkommt", sagte Nuggets-Coach George Karl.

Martin verliert die Nerven

Zwei Sekunden vor Spielende hatte Kenyon Martin mit zwei Freiwürfen die große Chance zum Ausgleich.

Aber der 31-Jährige verlor die Nerven und traf keinen der beiden Würfe. Trotzdem war sein Trainer Karl zufrieden: "Es gibt gute Niederlagen. Das war heute eine."

Bester Werfer bei Denver war J.R. Smith mit 24 Punkten. Dahinter folgte Nene mit 23 Zählern und 12 Rebounds.(Die Tages-Besten)

Chicago ? New York

Das Aufeinandertreffen zwischen den Chicago Bulls und den New York Knicks war für Chris Duhon auch ein Treffen mit seinem ehemaligen Verein.

Der Guard spielte vier Jahre bei den Bulls und wechselte erst vor dieser Saison nach New York.

Und ausgerechnet er sorgte mit vier Punkten in den Schlusssekunden für den 102:98-Sieg der Knicks.

Airball statt Ausgleich

"Gegen sein früheres Team zu spielen ist immer etwas Besonderes. Da ist jeder zusätzlich motiviert", erklärte Knicks-Forward David Lee die insgesamt 19 Punkte von Duhon.

Trotzdem hatten die Bulls in den letzten Sekunden noch die Chance mit einem Dreier auszugleichen.

Aber der Versuch von Ben Gordon war kläglich - Airball.

Topscorer Richardson

"Es ist frustrierend. Das wird langsam zur Gewohnheit. Wir tun alles um im Spiel zu bleiben und auf der Zielgeraden funktioniert plötzlich nichts mehr", haderte der 25-Jährige.

Topscorer bei den Knicks war Quentin Richardson mit 24 Zählern. Bei Chicago kamen Loul Deng und Derrick Rose auf jeweils 20 Punkte.

Fahren Sie zum All-Star Game - jetzt mitmachen!

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel