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Manu Ginobili (M.) fehlte die ersten Saisonspiele verletzungsbedingt © getty

Auch mit wenig Einsatzzeiten kommen die Stars der Spurs auf ihre Punkte. Mehmet Okur sorgt für die Entscheidung bei den Jazz.

Von Jessica Pulter

München - Für Tim Duncan und Kollegen ist es ein recht entspannter Arbeitstag gewesen, denn kein Spieler der San Antonio Spurs stand nur annähernd 30 Minuten und mehr auf dem Platz.

Gegen die Indiana Pacers verbuchte Duncan aber auch in 27 Minuten 27 Punkte, Manu Ginobili toppte den Wert mit 26 Zählern in nur 21 Minuten auf dem Platz.

Die Spurs gewannen ihr Heimspiel mit 99:81 und etablierten sich auf Platz zwei der Western Conference.

Starke Verteidigung

Der Schlüssel zum Erfolg gegen die Pacers lag eindeutig in der Verteidigung der Hausherren.

In zwei Vierteln hielten die Spurs ihre Gäste bei nur 17 Punkten, mit 81 Zähler insgesamt war es nach dem 73:97 gegen Cleveland Anfang Dezember die zweitschlechteste Punktausbeute Indianas in dieser Saison.

"Daran sind wir nicht gewöhnt"

"An solche Spiele sind wir nicht gewöhnt", meinte Ginobili, der wieder von der Bank aus ins Spiel kam.

"Ich weiß gar nicht, ob es so etwas dieses Jahr schon mal so ein leichtes Spiel gab, aber ich bin froh, dass es uns passiert ist."

Indiana bleibt im Divisions-Keller

San Antonio führt mit einer Bilanz von 28:13 weiter die Southwest Division an und bleibt auch in der Conference erster Verfolger der L.A. Lakers (32:8).

Die Pacers (15:27) stehen auf dem letzten Platz der Central Division und sind weit von Playoff-Ambitionen entfernt.(DATENCENTER: Ergebnisse)

Utah Jazz - Minnesota Timberwolves

Zwei von drei Versuchen fielen durch den Korb und genau im richtigen Zeitpunkt: Mehmet Okur hat rund 2:40 vor dem Ende mit zwei Dreiern in Folge den T-Wolves den Zahn gezogen und die Utah Jazz zum 112:107-Sieg geführt.

"In der ersten Halbzeit hatte ich noch ein kaltes Händchen", gab Okur zu verstehen. "Doch in der zweiten Halbzeit wollte ich mein Spiel etwas variieren. Ich wusste, dass es eine lange Partie werden würde, so blieb ich konzentriert und hungrig."

Starke Quote reicht nicht

Teamkollege Paul Millsap war bester Akteur der Jazz mit 28 Punkten und 15 Rebounds.

Bei den T-Wolves, die trotz einer hervorragenden Wurfquote von 51,2 Prozent verloren, war Al Jefferson mit 25 Punkten bester Werfer.

Denver Nuggets - Sacramento Kings

Die Gastgeber aus Denver hat lange Zeit gebraucht, bis sie richtig ins Spiel fanden. Doch dann gelang ihnen gegen die Sacramento Kings doch noch ein klarer 118:99-Sieg.

"Im ersten Viertel sind wir ein bisschen ins Straucheln geraten", meinte Denvers Linas Kleiza.

"Aber im zweiten Viertel haben wir dann eine gute Abwehr gespielt, die Schnellangriffe funktionierten auch, und das hat den Unterschied ausgemacht."

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