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Dirk Nowitzki (l., gegen Richard Hamilton) erzielte in der Saison bislang 26,0 Punkte pro Spiel © getty

Dirk Nowitzki und Co. zeigen sich gut erholt von der Blamage in Milwaukee und betreiben gegen die Pistons Wiedergutmachung.

Von Martin Hoffmann

München - Allzu kompliziert war es offensichtlich nicht, die Dallas Mavericks für ihr Spiel bei den Detroit Pistons zu motivieren.

"Das letzte Mal, als wir auf dem Platz standen, haben wir 133 Punkte abgegeben", meinte Spielmacher Jason Kidd mit Blick auf die 34-Punkte-Klatsche in Milwaukee (Spielbericht): "Nach Milwaukee ging es um unseren Stolz."

Und die Mavericks demonstrierten eindrucksvoll, dass sie den noch nicht verloren haben.

Dirk Nowitzki und Co. feierten einen klaren 112:91-Erfolg bei den Detroit Pistons um Allen "The Answer" Iverson (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Nowitzki bester Werfer

Ganz nebenbei beglichen die Mavs damit noch eine Rechnung aus der Vorsaison, als sie mit 67:90 in der "Motor City" überfahren worden waren.

Nowitzki war mit 26 Punkten bester Werfer seines Teams (Der Sport1.de-Nowitzki-Watch), das aber rundweg durch seine Treffsicherheit überzeugte.

Die Mavs verwandelten in der ersten Hälfte 66 Prozent ihrer Würfe und gingen somit schon zur Halbzeitpause mit 63:51 in Führung.

Im dritten Viertel baute Dallas den Vorsprung noch um sechs, im letzten Durchgang um weitere drei Punkte aus 57263(DIASHOW: Bilder der NBA-Woche).

Kein Mittel gegen die Sicherheit

Die Pistons fanden nie ein Mittel gegen die Sicherheit, die Nowitzki und seine Kollegen in der Offensive ausstrahlten.

"Ich habe versucht, Dirk zu stoppen", meinte Detroits Amir Johnson hinterher: "Aber wenn ein 2,10-Meter-Typ so gut schießt, ist es schwer dagegen etwas zu unternehmen."

Nowitzkis Ersatzmann mit Bestleistung

Aber nicht nur Nowitzki überzeugte, auch der Arbeitsnachweis seiner Teamkollegen stimmte (STATISTIK: Die Tagesbesten) .

Josh Howard schaffte 22 Punkte, Kidd einen Double-Double mit elf Zählern und zehn Assists.

Und Brandon Bass, Nowitzkis Ersatzmann auf der Power-Forward-Position, machte mit 18 Punkten das beste Spiel seiner Karriere.

Selbstvertrauen vor der Reise zum Meister

Nowitzki, der zum sechsten Mal in Folge die 20-Punkte-Marke knackte, war am Ende hochzufrieden mit der Performance seines Teams.

"Ich bin froh über die Art und Weise, wie wir heute Abend geantwortet haben", meinte er: "Detroit ist ein tolles Basketball-Team, besonders daheim. Darum war es wichtig, dass wir hier vom Start weg gut ins Spiel gekommen sind."

Nowitzki betrachtet den Sieg als besonders wertvoll im Hinblick auf das nächste Kracherspiel: "Wir brauchen das Selbstvertrauen, wenn wir am Sonntag nach Boston fahren, um dort gegen den Meister zu spielen."

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