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LeBron James (l.) wurde 2003 von den Cleveland Cavaliers an erster Stelle im Draft ausgewählt © getty

"King James" führt Cleveland mit einem Buzzer-Beater zum Triumph. In einem Kellerduell knacken zwei Spieler die 40-Punkte-Marke.

Von Martin Hoffmann

München - Auch "King James" ist nur ein Mensch.

In der Schlussphase des Spiels seiner Cleveland Cavaliers bei den Golden State Warriors leistete sich LeBron James einen seltenen Fauxpas und warf einen Airball von der Dreierlinie.

Doch als es dann wirklich drauf ankam fand James zum rechten Zeitpunkt zu seinem königlichen Selbst zurück.

Mit der Schlusssekunde der Begegnung versenkte er aus sechs Metern einen Buzzer-Beater, der seinem Team zum 106:105-Sieg verhalf (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

27 Führungswechsel

"Es ist ein großartiges Gefühl", freute sich James hinterher: "Ich wünschte, dass jeder so ein Gefühl bekommen könnte, es ist unglaublich."

Mit dem Last-Second-Korb krönte James eine blendende Performance: Er schaffte 32 Treffer, neun Rebounds, acht Assists, drei Steals und zwei Blocks (STATISTIK: Die Tagesbesten) .

Trotzdem war es für sein Team ein Zitterspiel. In einer turbulenten Partie wechselte die Führung ganze 27 Mal - zehn Mal allein im Schlussviertel.

Spurs siegen dank Duncan und einem Dreier

Ebenfalls in Top-Form präsentierte sich San Antonios Tim Duncan beim 94:91-Erfolg über die New Jersey Nets.

Duncan sammelte 30 Punkte und 15 Rebounds, was bereits sein 28. Double-Double in dieser Saison bedeutete.

Er belegte damit eindrucksvoll, warum er soeben zum elften Mal in Folge zum All-Star berufen wurde 58321(DIASHOW: Die NBA All-Stars).

Den entscheidenden Korb versenkte allerdings ein Teamkollege: 22 Sekunden vor Schluss markierte Michael Finley den entscheidenden Dreier.

Clippers-Rookie mit dem Spiel seines Lebens

Im Duell von zwei ganz grauen NBA-Mäusen hat ein Rookie für ungewohnten Glanz gesorgt.

Mit dem Karriere-Bestwert von 41 Punkten führte Shooting Guard Eric Gordon die Los Angeles Clippers zu einem 107:104-Triumph über die Oklahoma City Thunder.

Einen gewichtigen Beitrag zum 10. Saisonerfolg der Clippers leistete in Abwesenheit des verletzten Chris Kaman auch Al Thornton, der mit 34 Punkten sein bestes Saisonspiel machte.

Noch besser war Kevin Durant, der für Oklahoma gleich 46 Punkte und 15 Rebounds sammelte - ebenfalls so viele Zähler wie noch nie zuvor in seiner Laufbahn.

Doch einmal mehr reichte die Top-Leistung seines Franchise Players für ein Erfolgserlebnis des Liganeulings.

Weitere Ergebnisse: Indiana - Houston 107:102, Charlotte - Phoenix 108:76, Atlanta - Milwaukee 117:87, New York - Memphis 108:88, Minnesota - New Orleans 116:108, Chicago - Toronto 94:114

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