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Einfach kaum aufzuhalten: LeBron James (r), hier gegen Utahs Matt Harpring © getty

Nach seinem Buzzer-Beater erwischt Clevelands Small Forward auch gegen Utah einen Sahne-Tag, schrammt knapp am Triple-Double vorbei.

München - Der Mann hat derzeit schlichtweg einen Lauf:

Nach seinem Buzzer-Beater über die Golden State Warriors (LeBrons königlicher Präzisionsschlag) ebnete LeBron James den Cleveland Cavaliers in beeindruckender Manier auch bei den Utah Jazz den Weg zum Sieg.

Der Clevelands Small Forward erwischte beim 102:97 einen Sahne-Tag, schrammte knapp am Triple Double vorbei.

Konkret: James erzielte 33 Punkte, sicherte sich 14 Rebounds - und war schließlich nur einen Assist entfernt von eine Triple-Double. (STATISTIK: Die Tagesbesten)

Disput mit Fesenko und Harpring

Angesichts der beeindruckenden Bestmarke waren bei "King James" denn auch schnell die beiden Privatscharmützel mit Kyrylo Fesenko und Matt Harpring vergessen, die dem 24-Jährigen beim Dunk jeweils den Arm ins Gesicht gewatscht hatten.

"Das passiert doch in jedem Match", spielte James die Angelegenheit herunter, die auf dem Parkett indes dazu geführt hatten, dass Clevelands Bester im hitzigen Wortgefecht mit Harpring gebändigt werden musste.

Lobende Worte fand James indes für Teamkollege Mo Williams. Nicht nur, weil der ihn bei seinen Dunks mit messerscharfen Anspielen immer wieder bestens in Szene gesetzt hatte ("Es ist Riesenspaß, einen wie ihn zu haben, so dass ich nur noch hochsteigen muss und der Ball da ist"). 57263(DIASHOW: Bilder der NBA-Woche)

Dreier biegt es um

Ein Dreier von Williams (25 Punkte, vier Assists inklusive drei Alley Oops für James) war es letztlich auch, der den Cavs die Führung zurückbrachte und die Weichen endgültig auf Sieg stellte Nach dem dritten Viertel hatten die Cavs noch mit 73:81 hinten gelegen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Bei Utah, das bereits die fünfte Heimpleite bezog (eine mehr als in der vergangenen Saison ingesamt), blieb ein starker Deron Williams (17 Punkten, 16 Assists) am Ende zu wenig. "Chancen zum Sieg hatten wir", resümierte er.

Allerdings auch weniger Schuss-Präzision aus der Distanz: Die Jazz vergaben in der Schlussphase zwei Drei-Punkte-Würfe, weitere drei Versuche, als die Cavs mit fünf Punkten davongezogen waren.

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