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Nowitzki traf gegen Garnetts Celtics nur vier von 17 Wurfversuchen aus dem Feld © getty

Die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki kassieren bei den Boston Celtics eine herbe Niederlage. Die "großen Drei" glänzen.

Von Liane Killmann

München - Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks eine herbe Niederlage einstecken müssen: Beim amtierenden Champion Boston Celtics kamen die Texaner mit 100:124 unter die Räder.

Dabei präsentierten sich die Texaner plan- und hilflos. Auch Nowitzki erwischte einen schwachen Tag.

Er erzielte nur 18 Punkte und wies am Ende die schwache Wurfquote von nur vier Treffern bei 17 Versuchen aus dem Feld auf.

Der "Riese" Eddie House blockte Nowitzki, der von den Fans nicht für das All-Star-Game nominiert wurde 58321(DIASHOW: Das sind die Starter), ein ums andere mal.

Von seiner gewohnten Klasse war der Würzburger damit weit entfernt. Für ihn sprang Jason Terry in die Bresche, der 27 Zähler markierte.

Fehlstart der Mavericks

Dennoch konnte Dallas den Fehlstart in die Partie nicht mehr korrigieren: Celtics-Star Ray Allen erzielte 20 seiner 23 Punkte in den ersten zwei Vierteln, als die "Mavs" schnell ins Hintertreffen gerieten.

Zur Pause lag Boston bereits mit 27 Punkten (74:47) vorn. Die Hausherren überzeugten mit einer starken Defensive und überragenden 16 erfolgreichen Würfen von der Drei-Punkte-Linie.

Neben Allen erzielten auch Kevin Garnett (Nowitzki lehnt Garnetts Erfolgsweg ab) und Eddie House je 23 Punkte. House glänzte dabei mit sieben Dreiern. Dazu kam Rajon Rondo mit 13 Punkten und herausragenden 14 Assists.

"Big Three" als Angstgegner

Bevor Garnett und Allen zu den Celtics um Paul Pierce wechselten, hatte Dallas 13 der 14 Duelle für sich entscheiden können. Seit Beginn der Ära der "großen Drei" jedoch haben die "Mavs" nun schon zum dritten Mal in Folge gegen Boston verloren, es war die höchste Niederlage aller Zeiten gegen die Celtics.

Die Celtics feierten mit diesem Triumph den achten Sieg in Serie und insgesamt bereits den 37. Sieg der laufenden Spielzeit. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen) Bisher hat der Meister erst neun Niederlagen auf dem Konto.

Im dritten Viertel waren noch 50 Sekunden auf der Uhr, als die Celtics bereits die 100-Punkte-Grenze knackten. Die Defensive ist und bleibt die Achillesferse der Dallas Mavericks.

Wenig Selbstvertrauen

Nach dem Auswärtserfolg gegen die Pistons (Mavs mit Vollgas in der Motor City) hatte Nowitzki vor zwei Tagen noch verlauten lassen, dass das Team nun "wichtiges Selbstvertrauen für das Spiel beim Meister" gesammelt habe. Davon war am Sonntag nichts mehr zu sehen.

Für Dallas war es die 19. Niederlage im 44. Saisonspiel. Nur drei der vergangenen neun Partien konnten die Mavericks gewinnen.

Während die meisten seiner Teamkollegen bereits geduscht hatten, saß Nowitzki noch verschwitzt und wie versteinert auf der Massagebank. Für eine nachträgliche Nominierung für das Allstar-Game als Ersatzspieler hat er sich in Boston nicht gerade empfohlen.

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