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Wurde 2003 in der zweiten Runde von den Utah Jazz gedraftet: Mo Williams © getty

Variabler, gefährlicher, unberechenbarer: Mit der Verpflichtung von Point Guard Mo Williams setzen die "Cavs" ein Zeichen.

Von Tobias Schneider

München - Die One-Man-Show des LeBron James bei den Cleveland Cavaliers hat ein Ende.

Mit Mo Willams von den Milwaukee Bucks haben die "Cavs" nun die von James geforderte Verstärkung getätigt, wohl auch in der Sorge, ihr Superstar könne mangels Qualität im Kader das Weite suchen.

Der 25-Jährige kommt im Rahmen eines Sechs-Spieler-Trades zu den Cavs.

Damon Jones geht von Cleveland nach Milwaukee, Joe Smith nach Oklahoma City. Luke Ridnour und Adrian Griffin wechseln von Oklahoma nach Milwaukee, während Desmond Mason von den Bucks nach Oklahoma transferiert wird.

Pfeilschneller Point-Guard

Mit Williams wird das Spiel der "Cavs" wesentlich variabler und schneller im Spielaufbau. "Mo's Schnelligkeit mit dem Ball ist etwas, was wir noch nie hatten, seitdem ich hier bin", frohlockte Coach Mike Brown.

"Ich denke, dass ich LeBron entlasten kann, was ihm hilft, auch zum Ende der Saison hin frisch zu bleiben", so Williams, der in der abgelaufenen Spielzeit für die "Bucks" 17,2 Punkte und 6,3 Assists erzielte.

Auf James' Schultern verteilte sich in der vergangenen Saison nahezu das komplette Offensiv-Spiel, was dem Superstar sauer aufstieß: "Wir müssen uns personell verstärken", sagte James im Anschluss an das Ausscheiden gegen die Boston Celtics.

Die Verantwortlichen nahmen ihn beim Wort - James ist mit der Verpflichtung von Williams mehr als zufrieden: "Mo ist ein sehr guter Point Guard, einer der besten in der NBA", so James, der momentan mit der US-Auswahl bei den Olympischen Spielen weilt.

Kritikpunkt: Defense

Ein Kritikpunkt an Williams' Spiel ist seine mitunter mäßige Defensive-Arbeit, doch davon will der Point Guard nichts wissen: "Ich weiß, was es braucht, um ein Spiel zu gewinnen. Es ist kein Geheimnis, dass die Defensive dazu gehört", so Williams.

Was die Zielsetzung für die kommende Saison angeht, nimmt Williams kein Blatt vor den Mund: "Es gibt nur ein Ziel", so Williams, "und zwar die Meisterschaft holen."

Weitere Splitter aus der NBA:

Ex-NBA-Profi wird Sex mit Minderjähriger vorgeworfen

Dem früheren NBA-Profi Vincent Askew wird vorgeworfen, in einem Hotel in Miami Sex mit einem 16-Jährigen Mädchen gehabt zu haben.

Askew hatte in seiner neunjährigen NBA-Karriere für acht Teams gespielt, darunter für die Philadelphia 76ers und die Seattle SuperSonics. Wie die Polizei mitteilte, haben sich Askew und das Mädchen bereits vor drei Monaten kennengelernt.

Der 43-Jährige sagte dem Mädchen, dass er Basketball-Spielerinnen für eine Schule in Miami suche, an der er unterrichte.

Gegen Kaution wieder frei

Wie die Polizei weiter mitteilte, haben sich Askew und die 16-Jährige später in einem Hotel getroffen und hatten Sex.

Nach einer Nacht im Gefängnis wurde Askew tags darauf gegen eine Kaution in Höhe von 22.500 US-Dollar wieder auf freien Fuß gesetzt.

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