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Kobe Bryant (r.) musste sich das Ende des Spiels von der Bank aus ansehen © getty

Im entscheidenden Moment fehlt Kobe Bryant und die Lakers verlieren nach Verlängerung. Ein Ersatzmann wird zum Matchwinner.

Von Kristof Reitemeyer

Die Los Angeles Lakers haben im heimischen Staples Center eine überraschende Pleite hinnehmen müssen.

Gegen die Charlotte Bobcats unterlag LA mit 117:110 nach der zweiten Verlängerung.

Nachdem die Lakers zu Hause mit Boston, Cleveland und San Antonio die größten Titelkandidaten bezwingen konnten, kassierten sie gegen Charlotte einen Dämpfer.

Für das Team von Trainer Phil Jackson war es die neunte Niederlage der Saison.

Ersatzmann entscheidet Partie

Boris Diaw war mit 23 Punkten, neun Rebounds und neun Assists der beste Spieler für die Bobcats.

In der entscheidenden Phase der Partie wurde aber ein Anderer zum Mann des Abends. Nachdem Gerald Wallace im letzten Viertel verletzt ausgewechselt wurde, kam Shannon Brown zum Zuge.

Der erzielte in der kurzen Zeit noch 14 Zähler und sicherte Charlotte in der zweiten Verlängerung den Sieg.

"Shannon musste einspringen als sich Gerald verletzt hatte", erklärte Coach Larry Brown. "Das hat er gemacht und dabei großartig gespielt."

Bryant verpasst Schlussphase

In dieser Phase mussten die Lakers auf Kobe Bryant verzichten. Der Top-Star war zwar mit 38 Punkten der beste Scorer des Abends, aber nach seinem sechsten Foul musste er in der Verlängerung auf der Bank Platz nehmen. Zum ersten Mal in dieser Saison fehlte Bryant deshalb im entscheidenden Moment (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

"Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und dafür sorgen, dass so etwas nicht noch einmal passiert", so Bryant.

Utah Jazz - San Antonio Spurs 100:106

Manu Ginobili hat die San Antonio Spurs vor einer Niederlage bewahrt. Beim 106:100-Erfolg bei den Utah Jazz hat er im entscheidenden Moment die Nerven bewahrt.

Im letzten Viertel verwandelte der Argentinier acht von acht Freiwürfen und sicherte von der Linie den 30. Saisonsieg der Spurs.

"Man weiß nie, was noch alles passiert, bis die Sirene angeht", erklärte Tim Duncan, der mit 24 Punkten, neun Rebounds und acht Assists einmal mehr bester Spieler von San Antonio war.

"Wir hatten am Ende Glück, dass Manu die Würfe getroffen hat und uns die entscheidende Führung gegeben hat."

"Hatten hart zu kämpfen"

Für Utah war es dagegen die vierte Niederlage in Folge. "Sie sind in der zweiten Hälfte zum Zug gekommen und haben einen Dreier nach dem anderen gelandet", so Ronnie Brewer, der mit 23 Punkten Topscorer der Gastgeber war.

"Dadurch haben wir uns selber in eine schlechte Ausgangslage gebracht und hatten am Ende hart zu kämpfen."

Orlando Magic - Indiana Pacers 135:111

Orlando hat gegen Indiana den 34. Sieg der Saison gefeiert. Gegen die Pacers setzten sich die Gastgeber mit 135:111 durch und gehören damit weiterhin zu den besten Teams der Liga.

Das Team hatte neben dem Sieg noch einen weiteren Grund zur Freude: Mickael Pietrus kehrte nach seinen Handgelenksbruch und 12 Spielen Zwangspause wieder aufs Parkett zurück.

Der Franzose feierte dabei einen Einstand nach Maß und war mit 27 Punkten und zehn Rebounds der beste Spieler des Abends.

Memphis Grizzlies - Denver Nuggets 85:100

Mit einer überragenden Leistung hat Chauncey Billups die Denver Nuggets zu einem 100:85-Sieg geführt. Gegen die Memphis Grizzlies erzielte der Point Guard 29 Punkte und kam auf vier Rebounds und drei Assists.

Im dritten Viertel gelangen Billups 14 Punkt in Folge, wodurch er Denver auf die Siegerstraße brachte. Mit zehn Niederlagen in Folge verzeichnen die Grizzlies derweil die längste Negativserie seit der Saison 2002/03.

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