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Eddie House (r.) kam 2007 von den New Jersey Nets zu den Boston Celtics © getty

Bostons Dreier-Scharfschütze schlägt wieder zu, die kriselnden Detroit Pistons stoppen die bislang beste Mannschaft des Jahres.

München - Nein, Eddie House ist dem Vernehmen nach nicht so ein Scheusal wie sein Namensvetter aus dem Fernsehen.

Aber mit derselben Akribie wie Dr. House seine Patienten heilt, erledigt Eddie House seinen Job auf dem NBA-Court: Der Shooting Guard der Boston Celtics ist der "Dreier-Doktor" des Meisters.

Dirk Nowitzki weiß davon ein Lied zu singen: Gegen Dallas versenkte House am Sonntag sieben Drei-Punkte-Würfe - ebenso wie am vergangenen Mittwoch in Miami.

Gegen Sacramento hat House nun noch eins draufgesetzt: Beim 119:100-Sieg des Meisters traf er satte achtmal aus der Distanz - bei neun Versuchen (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Sprechchöre und Standing Ovations

Mit der persönlichen Bestleistung führte House die Celtics zu ihrem neunten Sieg in Folge und verdiente sich "Eddie"-Sprechchöre und Standing Ovations der Fans.

Houses Rekordmarke war zugleich auch die beste Bewerbung für den Drei-Punkte-Wettbewerb beim All-Star-Game 58321(DIASHOW: Das sind die Starter) , die von seinen Teamkollegen in der Pressekonferenz nach dem Spiel auch offensiv unterstützt wurde.

"Es in dieser Pressekonferenz um Folgendes: Paul Pierce und Kevin Garnett sind hier um zu sagen, dass Eddie House in den Drei-Punkte-Wettbewerb gehört", ließ Garnett wissen.

House selbst sieht es gelassen: "Wenn man mich einlädt, toll. Wenn nicht, dann ist es eine Gelegenheit, mich zu erholen."

Minnesota Timberwolves - Detroit Pistons 89:98

Die Rollenverteilung vor dem Duell zwischen Minnesota und Detroit war klar.

Minnesota ging als Mannschaft der Stunde in das Duell, das beste Team 2009, das in diesem Jahr schon zehn Siege in zwölf Spielen gefeiert hat.

Detroit dagegen steckte in der Krise, hatte von den vorherigen neun Partien sieben verloren.

In Minneapolis aber rückten die Pistons die Verhältnisse wieder etwas zurecht: Es gab einen 98:89-Sieg für Allen Iverson und Co.

Wallace bester Mann

Stärkster Mann auf dem Platz war Rasheed Wallace, der mit 25 Punkten seinen Saisonbestwert einstellte und dazu zehn Rebounds pflückte.

Iverson steuerte 19 Zähler bei, Antonio McDyess von der Bank 14 Punkte und zehn Rebounds.

Miami Heat - Washington Wizards 91:73

14 Punkte, 9 Rebounds, 9 Assists - Miamis Superstar Dwyane Wade stand beim Duell gegen die Washington Wizards vor einem Triple-Double.

Doch Coach Erik Spoelstra ließ Wade dann im letzten Viertel auf der Bank. Er konnte es sich leisten: Ein klarer 91:73-Sieg hatte sich längst abgezeichnet.

Wade nahm es dem Trainer nicht übel: "Immer wenn ich Erholung bekommen kann, geht das für mich klar", erklärte er.

New York Knicks - Atlanta Hawks 112:104

Würde ein Basketball-Spiel nur drei statt vier Durchgänge haben, wäre Nate Robinson beim Duell seiner New York Knicks gegen die Atlanta Hawks kaum aufgefallen.

Aber im vierten Viertel drehte der Spielmacher auf: Robinson machte satte 20 Punkte - 24 insgesamt - und riss sein Team derart mit, dass es letztlich mit 112:104 die Oberhand behielt.

"Er hat eine Energie, wie sie nicht viele Leute haben", lobte Coach Mike D'Antoni den quirligen Point Guard.

Weitere Ergebnisse:Portland - Charlotte 88:74Beste Werfer: Aldridge 25 - Gordon 19Houston - Philadelphia 93:95Beste Werfer: McGrady 24 - Iguodala 20Oklahoma - Memphis 114:102 n.V.Beste Werfer: Durant 35 - Gay 25New Orleans - Denver 94:81Beste Werfer: Stojakovic 26 - Martin 22New Jersey - Toronto 106:107Beste Werfer: Carter 27 - Parker 21L.A. Clippers - Chicago 75:95Beste Werfer: Gordon 19 - Deng 23

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