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LeBron James (r.) erhält 2008/09 durchschnittlich 10,5 Minuten Pause pro Partie © getty

Zwei Guards führen LeBron James' Cavaliers mit einem 15:2-Lauf zum Sieg in Detroit. Orlando bringt Chris Bosh aus der Ruhe.

Von Michael Spandern

München - Die Cleveland Cavaliers haben mit einem 90:80 (36:39)-Sieg bei den Detroit Pistons ihren zweiten Platz im Osten gefestigt.

Der Vizemeister von 2007 fing die Gastgeber mit einem gewaltigen Schlussspurt noch ab und bewies, dass er weniger als in den Vorjahren von LeBron James abhängt.

Der zweitbeste Korbjäger der NBA erzielte zwar 33 Punkte, war aber auf der Bank, als die Cavaliers den Kraftakt im vierten Abschnitt (32:14) einläuteten.

Williams und Gibson springen ein

"Diese Saison ist anders, weil wir Jungs haben, die den Angriff und die Verteidigung kontrollieren können", bemerkte "King" James. "Nicht einmal habe ich in dieser Saison den Druck verspürt, nicht vom Feld zu gehen."

Diesmal waren es der vor der Saison von den Milwaukee Bucks geholte Spielmacher Mo Williams und Daniel Gibson, die alle Punkte beim 15.2-Zwischenspurt zu Anfang des Schlussviertels erzielten, der die Wende zum 73:68 für die Cavs bedeutete.

Dann übernahm James, der mit einem Dreier, einem Assist, einem Korbleger und einem Freiwurf die Entscheidung herbeiführte.

Mit Iverson nur noch Mittelmaß

"Die Sieg in einer Halle, wo wir immer eine Menge Probleme hatten, tut gut", freute sich Gäste-Coach Mike Brown. Die vier vorangegangenen Partien im Palace of Auburn Hills hatte Cleveland verloren.

Doch momentan läuft bei den Pistons, die in den vergangenen zwölf Spielen nur drei Erfolge feierten, nichts zusammen.

Nachdem der von den Fans wiederum zum All-Star gekürte Allen Iverson 58321(Diashow: Das sind die Starter) im Tausch für Chauncey Billups kam, ist Detroit nur noch Mittelmaß (zwölf Siege, zwölf Niederlagen), auch wenn A.I. am Sonntag mit 22 Punkten bester Werfer seines Teams war. (Raptors sehen uralt aus - A.I. überholt "Sir Charles")

Auf 22 Punkte kam auch Mo Williams, Center Zydrunas Ilgauskas steuerte 13 Punkte und acht Rebounds für die Cavaliers bei.

All-Stars führen Magic zum Sieg

Die Cavs bleiben mit 37:9 Siegen knapp vor den Orlando Magic, die nach dem 113:90 (53:47)-Erfolg bei den Toronto Raptors 36:10 aufweisen. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)

Dwight Howard lieferte mit 29 Punkten und 14 Rebounds einen neuerlichen Beweis seiner Dominanz ab und erhielt von seinen All-Star-Partnern Jameer Nelson (18 Punkte, zehn Assists) und Rashard Lewis (15 Punkte) die nötige Unterstützung. Zudem erzielte der französische Forward Mickael Pietrus 22 Zähler.

Der Schlüssel zum Sieg war, dass Orlando seinen Angstgegner Chris Bosh bei elf Punkten hielt. Bisher war der Power Forward durchschnittlich auf knapp 24 Punkte und neun Rebounds gegen die Magic gekommen.

Bosh verliert die Geduld

Diesmal gewährten die Gäste Bosh mehr Platz außen und verhinderten damit, dass Howard in Foulprobleme geriet.

Während Howard fünf Dunkings durch den Ring hämmerte, verfehlte Bosh fünf seiner ersten sechs Würfe und wurde ausgebuht.

"Gewöhnlich habe ich die Ruhe, diese Würfe zu verwandeln, aber aus irgendeinem Grund war ich zu hektisch", grämte sich Bosh. "Das hätte mir nicht passieren dürfen."

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