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Nowitzki erzielt diese Saison 25,9 Punkte im Schnitt © getty

Dallas kommt immer besser in Fahrt. Gegen das Top-Team aus Orlando landen die Mavs einen überzeugenden Auswärtssieg.

Von Dustin Werk

München - Die Dallas Mavericks sind zurück in der Erfolgsspur und pirschen sich langsam wieder in der Tabelle nach oben.

Gegen die Orlando Magic mit ihren drei All-Stars Dwight Howard, Rashard Lewis und Jameer Nelson gewannen die Texaner mit 105:95.

Damit sorgte Dallas für die erst zweite Heimniederlage von Orlando in den letzten 15 Spielen. Zeitweise sah es sogar nach einem viel höheren Sieg aus.

"Wir hatten Phasen, wo wir ein paar Spiele verloren haben, aber jetzt haben die Jungs Wege gefunden, sich gegenseitig zu helfen", sagte Rick Carlisle, Coach der Mavericks.

"Defensive der Schlüssel"

Zwar fand seine Mannschaft gegen Dwight Howard, der 35 Punkte erzielte und zudem elf Rebounds fing, kein Gegenmittel, verteidigte dafür aber den Rest des Gegners extrem eng. Gerade einmal drei von 20 Versuchen trafen die Magic von jenseits der 3-Punkte-Linie.

"Ich denke, die Arbeit in der Defensive hat uns den Sieg gebracht", sagte Dirk Nowitzki. "Bei ihnen lief nichts bei den Dreiern. Wir haben versucht, an den wurfstarken Spielern dranzubleiben und genau das war letztendlich der Schlüssel zum Sieg."

Nowitzki wieder überragend

Nowitzki war wieder einmal Topscorer seiner Mannschaft. Mit zwölf von 21 getroffen Würfen und fünf von sechs Freiwürfen kam der achtmalige All-Star auf 29 Punkte.

Zweitbester Maverick war Jason Terry, der auf 23 Zähler kam. Jason Kidd und Josh Howard erzielten jeweils 13 Punkte.

Spurt vor der Pause

Erst kurz vor der Pause kamen die Mavericks langsam auf Touren. Mit einem 18:7-Zwischenspurt drehten die Mavericks das Spiel und gingen mit einer 54:47-Führung in die Kabine.

Im dritten Viertel konnten die Mavericks sich abzusetzen. Dabei profitierten sie vor allem von der Verletzung von Orlandos Spielmacher Jameer Nelson. Der All-Star 58321(Diashow: Das sind die Starter) kollidierte bei einem Rebound mit Center Erick Dampier und kugelte sich dabei die Schulter aus.

"Ich kann immer noch mit meinem anderen Arm werfen", sagte der Pechvogel nach dem Spiel.

Dallas wusste sein Fehlen ausnutzen. Aus einem engen Spiel wurde mit einem 19:6-Lauf der Mavericks eine Klatsche für Orlando. Zu Beginn des vierten Viertels führte die Carlisle-Truppe mit 87:67.

"Wurden vorgeführt"

"Wir wurden heute vorgeführt", so der Orlando-Trainer Stan van Gundy: "Für uns war es das schwerste Spiel seit dem Saisonstart." Damals setzte es eine 85:99-Niederlage gegen Atlanta. (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse).

Eine letzte Aufholjagd der Magic und ein Drei-Punkte-Spiel von Hedo Turkoglu bei noch 2:29 Minuten zu spielen brachte Orlando noch einmal auf 90:99 heran. Doch Nowitzki in seiner unnachahmlichen Art erhöhte mit einem Fade-Away-Jumper die Führung auf 101:90.

Schlechter Beginn

Dabei begann es anfangs gar nicht gut. Eine zwischenzeitliche 40:33 Führung und ein unstoppbarer Dwight Howard, der im ersten Viertel schon zwölf Punkte machte, ließen Böses erahnen.

Mit vielen erzwungen Ballverlusten und einem schnellen Spiel, angeführt von Jason Kidd, brachten die Mavericks die Partie unter Kontrolle und zu einem überzeugenden Sieg.

Stan van Gundy brachte es auf den Punkt: "Es ist ganz einfach. Wir konnten sie nicht stoppen und selbst nicht punkten."

Für Nowitzki und die Mavericks geht es am Mittwoch zu Hause weiter gegen die Portland Trail Blazers.

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