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Kobe Bryant hat einen Karriereschnitt von 25 Punkten pro Spiel © getty

Kobe Bryant knackt einen Rekord von Michael Jordan. Die Spurs siegen knapp und die Hornets erleiden einen Schock durch Paul.

Von Dustin Werk

München - Er hat es mal wieder getan: Es war eine dieser Nächte, in denen Kobe Bryant seinem Ruf als bester Spieler des Planeten mehr als gerecht wurde.

Seine Los Angeles Lakers traten in der Nacht zu Dienstag im legendären New Yorker Madison Square Garden gegen die New York Knicks an.

Vor dem Spiel hielt kein geringerer als Michael Jordan den Rekord für die meisten Punkte (55) eines Gegners in der ruhmreichen Arena.

Nachdem die Lakers mit 126:117 triumphiert hatten, war "His Airness" den Rekord los.

Rekord im Garden

Angetrieben von abwechselnd Buh-Rufen und "MVP"-Sprechchören traf Kobe Bryant 19 seiner 31 Versuche aus dem Feld und legte eine 100-Prozent-Quote bei zwanzig Freiwürfen auf das Parkett.

Das reichte für 61 Punkte und damit die meisten jemals erzielten Punkte von einem Spieler im Madison Square Garden. Zuvor hielt Bernard King den Rekord bei 60 Punkten.

Auch Gasol stark

Unterstützt bei dem 39. Saisonsieg (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse) der Lakers wurde Bryant von Pau Gasol. Der Spanier erzielte 31 Punkte und holte zudem 14 Rebounds.

Lakers -Coach Phil Jackson sagte nach dem Spiel über Kobe Bryant: "Er war heiß vom Start weg und spielte am Ende noch genauso gut. Das war eine bemerkenswerte Leistung."

Kobe kann alles

Dabei zeigte der amtierende MVP sein ganzes Repertoire. Er traf schwierige Würfe, zeigte spektakuläre Korbleger und versenkte alle Freiwürfe.

Für den Lakers-Star war es bereits das 24. Spiel in seiner Karriere mit über 50 Punkten und das fünfte Spiel im Madison Square Garden mit mehr als 40 Punkten.

Auf Seiten der Knicks war Al Harrington mit vergleichsweise wenig Punkten Topscorer. Er steuerte 24 Punkte bei, David Lee erzielte 22 Zähler.

Golden State Warriors - San Antonio Spurs 105:110 n. V.

Die San Antonio Spurs taten sich bei den Golden State Warriors erstaunlich schwer und gewannen erst nach Verlängerung.

Mit noch 8:37 Minuten zu spielen und einer 89:77-Führung im Rücken erzielten die Warriors über sechs Minuten keine Punkte mehr. Die Spurs glichen mit noch 3:32 Minuten auf der Spieluhr aus.

Auch eine Minute vor Ende der Partie führte Don Nelsons Mannschaft mit 95:91, doch vier Freiwürfe von San Antonios Manu Ginobili, der am Ende auf 32 Punkte kam, glichen das Spiel erneut aus.

Ein Wurf in letzter Sekunde von Stephen Jackson verfehlte sein Ziel.

In der Overtime ließen die Spurs nichts mehr anbrennen und holten ihren 34. Saisonsieg.

New Orleans Hornets - Portland Trail Blazers 89:97

Für die Hornets lief der Abend wie geplant. Bis Chris Paul Ende des dritten Viertels in die Zone zog, einen Pass auf James Posey spielte und schmerzverzerrt zu Boden fiel. Als Paul humpelnd in die Kabine ging, verloren die Hornets den Spielfluss.

"Portland roch Blut und wir vergaßen, dass wir ein Spiel haben", analysierte Hornets-Coach Byron Scott.

Die Trail Blazers holten einen 17-Punkte-Rückstand auf und kamen am Ende zu einem lockeren Sieg.

LaMarcus Aldridge auf Seiten Portlands erzielte mit 22 Punkten die meisten für Portland während New Orleans' David West Topscorer der Partie mit 25 Zählern war.

Chris Paul zog sich eine Leistenzerrung zu und soll am Dienstag weiter untersucht werden.

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