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Für diesen Fingerzeig bekam Koby Bryant (l.) ein Technisches Foul © getty

Zum zweiten Mal in dieser Saison verlieren die Celtics das Duell gegen den Erzrivalen. Die Niederlage ist ein böses Omen.

Von Jessica Pulter

München - Sechs Wochen ist es her, als die Los Angeles Lakers mit einem 92:83-Heimerfolg die Serie von 19 Siegen in Folge der Boston Celtics jäh stoppten.

Und auch in der Nacht zu Freitag fand eine Serie ein Ende.

Nach diesmal zwölf ungeschlagenen Spielen hintereinander kassierten die Celtics vor eigenem Publikum eine 109:110-Niederlage gegen den Erzrivalen.

Allerdings mussten die Kalifornier dafür Überstunden machen.

Erst Punkte, dann das Foul

Glen Davis hätte der Matchwinner sein können. Erst brachte der Bankspieler die Celtics in der Verlängerung mit seinen ersten beiden Punkten 109:108 in Führung, dann hatte er die Chance, die Partie möglicherweise zu entscheiden.

Doch Pau Gasol blockte 17 Sekunden vor Abpfiff den Versuch des Forwards auf 111:108 zu erhöhen. Davis foulte daraufhin Lamar Odom, um den Konter zu verhindern, und schickte den Laker an die Freiwurflinie.

Odom verwandelte sicher und die Kalifornier gewannen zum zweiten Mal in dieser Saison gegen Boston.

Niemals aufgeben

"Ich wünschte mir, wir wären schon im letzten Jahr hier mit dieser Einstellung aufgetreten", meinte Gasol, der mit den Lakers gegen Boston die vergangenen NBA-Finals verlor. "Bei uns hat keiner aufgegeben. Wir waren physisch unheimlich stark."

So gelang es den Gästen auch, im Schlussviertel einen Sechs-Punkte-Rückstand noch in einen knappen Vorsprung zu drehen, bevor Bostons Paul Pierce mit seinen Freiwürfen die Partie in die Verlängerung schickte.

Folgen für die Playoffs

Für die Celtics war es die zehnte Niederlage in der Saison bei 41 Siegen, doch den Meister dürfte die Pleite auch noch in zweierlei Hinsicht wurmen.

Zum einen folgte der letzten Niederlage gegen L.A. eine Durststrecke von sechs weiteren Pleiten in acht Spielen, zum anderen hätten die Celtics kein Heimrecht in einem siebten Spiel - falls beide Teams es erneut in die Finals schaffen und die gleiche Bilanz nach der regulären Saison aufweisen würden.

Philadelphia 76ers - Indiana Pacers

Ein Auf und Ab haben die Philadelphia 76ers hinter sich gebracht, um die Indiana Pacers mit 99:94 zu schlagen.

Nachdem die Gastgeber das erste Viertel mit 29:22 für sich entschieden, legten die Pacers im zweiten Abschnitt zu. Danny Granger erzielte bei einem 11:2-Lauf alle Punkte für Indiana und brachte so sein Team wieder heran.

Brands OP am Montag

Mit 56:54 gingen die Gäste in die Halbzeitpause, doch aus der kamen sie nicht gut heraus. 13 Punkte machten die Pacers lediglich im dritten Viertel, Philadelphia zog davon und brachte den Heimsieg über die Zeit.

"Wir haben diesen Sieg wirklich gebraucht", meinte Trainer Tony DiLeo, der bis auf Weiteres auf Elton Brand verzichten muss.

Brand wird sich am Montag einer Schulter-OP unterziehen und fällt den Rest der Saison aus.

Ausgeglichene Bilanz

Philadelphia glich mit dem Sieg seine Bilanz auf 24:24 aus und ist mittendrin im Geschäft um die Playoff-Plätze im Osten.(DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse)

Indiana (19:31) verpasste es dagegen, den Anschluss auf Platz acht herzustellen.

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