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Danny Granger (r.) kann Dwight Howard nicht nur in dieser Situation stoppen © getty

Die launischen Indiana Pacers bezwingen das nächste Top-Team, das Duell der Top-Picks aus der Vorsaison geht an die Nummer zwei.

Von Martin Hoffmann

München - Die Indiana Pacers haben in dieser Saison ein ziemlich rätselhaftes Bild abgegeben.

Sie haben Meister Boston bezwungen und eine Reihe anderer Top-Teams: die L.A. Lakers, Detroit, Phoenix. Dafür aber leisten sie sich immer wieder Pleiten gegen schwache Mannschaften wie Memphis, Golden State oder die Clippers.

"Ich glaube, wir sind ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde", befand Indianas Top-Star Danny Granger zu dem Thema.

Gegen die Orlando Magic kam bei Indiana wieder der gute Dr. Jekyll statt des bösen Mr. Hyde zum Vorschein.

Mit einem 107:102-Erfolg fügten die Pacers den Magic die 12. Niederlage im 49. Spiel zu (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Superman" zeigt Nerven

Garant für den Sieg war vor allem Granger, der zuletzt - auch wegen Knieproblemen - eine Mini-Krise durchmachte und in den vergangenen neun Spielen nicht über 30 Punkte kam.

Gegen Orlando knackte er die Marke mit 33 Zählern wieder - 14 davon im letzten Viertel (STATISTIK: Die Tagesbesten) .

Während auf Granger also in der entscheidenden Phase Verlass war, zeigte Orlandos "Superman" Dwight Howard am Ende Nerven.

Der Center sammelte insgesamt zwar 21 Punkte und 20 Rebounds, traf im Schlussdurchgang nur noch zwei von fünf Würfen aus dem Feld und vergab auch vier seiner acht Freiwürfe.

Oklahoma City Thunder - Portland Trail Blazers 102:93

Es war das allererste NBA-Duell der beiden Top-Draft-Picks von 2007 - und es ist an die Nummer zwei gegangen: Kevin Durant hat die Oklahoma City Thunder zu einem 102:93 über die Portland Trail Blazers mit Greg Oden geführt.

Durant war dabei mit 31 Punkten Top-Scorer seines Teams. Center Oden erwischte dagegen einen schwarzen Tag: Er brachte es in 16 Spielminuten lediglich auf vier Punkte und zwei Rebounds.

Durant spielte das Aufeinandertreffen mit Oden seit einem All-American Game auf der High School allerdings herunter: "Es war für mich einfach ein gewöhnliches Spiel, ich habe versucht, mit demselben Enthusiasmus und Feuer zu spielen, wie ich das immer tue."

Bester Mann bei Portland war Brandon Roy mit 32 Punkten, neun Rebounds und sechs Assists.

Phoenix Suns - Golden State Warriors 115:110

Es lief nicht gut zuletzt für die Phoenix Suns: Vor dem Duell mit Golden State hatte das Team aus dem Wüstenstaat Arizona acht von zwölf Spielen verloren - und ist damit auch aus den Playoff-Plätzen gefallen.

Ein "Oldtimer" hat die Suns nun aber wieder zu einem Erfolgserlebnis geführt.

Der 36-jährige Forward Grant Hill war beim 115:105-Erfolg bester Scorer auf dem Platz: Er traf 12 seiner 17 Wurfversuche und legte mit 27 Punkten eine persönliche Bestleistung in dieser Saison hin.

Einen guten Tag erwischte auch der von Trade-Gerüchten begleitete Amare Stoudemire: Er sammelte 19 Punkte und 15 Rebounds - eine gute Bewerbung für einen möglichen neuen Klub.

Weitere Ergebnisse:

Charlotte Bobcats - Atlanta Hawks 97:102 Beste Werfer: Raja Bell 17 Punkte - Marvin Williams 29 Punkte

New Orleans Hornets - Toronto Raptors 101:92Beste Werfer: Predrag Stojakovic 28 Punkte - Jermaine O'Neal 24 Punkte

Washington Wizards - Denver Nuggets 103:124Beste Werfer: Antawn Jamison 26 Punkte - Carmelo Anthony 23 Punkte

Memphis Grizzlies - L.A. Clippers 105:126Beste Werfer: Rudy Gay 26 Punkte - Zach Randolph 35 Punkte

Sacramento Kings - Utah Jazz 107:111Beste Werfer: Kevin Martin 37 Punkte - Deron Williams 34 Punkte

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