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Dwyane Wade (r. mit Deng (l.) und Boozer) spielt seit 2003 für die Miami Heat © getty

Miami unterliegt den Bulls und erhält im Kampf um Platz eins im Osten einen Dämpfer. Die Thunder geben sich keine Blöße. Roundup.

Von Hardy Heuer

München - Titelverteidiger Miami Heat hat im Rennen um Platz eins in der Eastern Conference einen Rückschlag einstecken müssen.

Auch die 30 Punkte von Superstar LeBron James konnten die 89:96 (48:49)-Heimpleite gegen die Chicago Bulls, bei denen Carlos Boozer mit 27 Zählern glänzte, nicht verhindern.

Bulls-Center Joakim Noah assistierte ihm mit 13 Punkten und 12 Rebounds. Miamis Dwyane Wade kam auf 22 Punkte und 4 Assists.

Bis Mitte des dritten Viertels lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe die Bulls nach zwei verwandelten Dreiern von Richard Hamilton und Kirk Hinrich allmählich davonzogen (62:56). (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Schwächen unter dem Korb bei Miami

Vor allem die Rebound-Schwäche der Heat über die gesamte Spielzeit brachte Miamis Coach Erik Spoelstra in Rage. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Den 19 Offensiv-Rebounds der Bulls standen nur vier der Heat gegenüber. "Beide Mannschaften wussten, was der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Bulls waren dauernd in der Luft und wirkten wie Volleyballer", erklärte Spoelstra.

"Es fühlt sich immer gut an, die Heat zu schlagen", betonte Noah. (657192DIASHOW: Die Bilder der 10. Woche)

Knicks rücken näher

Die Heat, die nun drei ihrer letzten vier Partien verloren haben, spüren als Tabellenführer im Osten mit 22 Siegen und neun Niederlagen immer mehr die New York Knicks (22-10) im Nacken.

Die Bulls (18-13) liegen auf dem vierten Rang.

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SPORT1 fasst weitere Partien aus der NBA zusammen:

Oklahoma City Thunder - Philadelphia 76ers 109:85

Die Oklahoma City Thunder gaben sich unterdessen keine Blöße und fuhren einen souveränen 109:85 (46:42)-Heimsieg gegen die Philadelphia 76ers ein. (SERVICE: Die Tagesbesten)

Bei den Thunder sorgten Kevin Durant (26 Punkte, 6 Rebounds) und Russell Westbrook (27 Punkte, 5 Assists) für den ungefährdeten Erfolg. Forward Serge Ibaka erzielte mit 15 Zählern und 10 Rebounds ein Double-Double.

"Unsere Defensive war sehr solide. In der Offensive klemmte es ein wenig. Alles was wir gebraucht haben, waren ein paar Würfe, die in den Korb fallen", erklärte Durant.

Bei den Sixers verpasste Point Guard Jrue Holiday mit 15 Punkten und 9 Assists nur knapp ein Double-Double. Die Thunder belegen im Westen den ersten Platz mit einer Bilanz von 25-7. Philadelphia liegt im Osten auf dem neunten Rang (15-19), mit Kontakt zu den Playoff-Plätzen.

Washington Wizards - Brooklyn Nets 113:115

In Washington setzten sich die Brooklyn Nets in einer hart umkämpften Partie nach zweimaliger Verlängerung mit 115:113 (52:55, 93:93, 11:11, 11:9) durch.

Nets-Guard Joe Johnson (18 Punkte) sorgte fast mit der Schlusssirene mit seinem Sprungwurf für die Entscheidung.

"Solche Aktionen machen eben die großen Spieler. Wir haben ihn in eine gute Position gebracht und er hat uns das Spiel gerettet", lobte Brooklyns Interimstrainer P.J. Carlesimo den Matchwinner.

Bester Spieler auf dem Parkett war aber Center Brook Lopez mit 27 Punkten und 13 Rebounds.

Bei den Wizards überzeugte Shooting Guard Bradley Beal mit 24 Zählern und 6 Rebounds.

Die Nets stehen im Osten auf dem sechsten Platz (18-15), Washington bleibt mit einer Bilanz von 4-27 das schlechteste Team der NBA.

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