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Carmelo Anthony (r.) wechselte 2011 von den Denver Nuggets zu den New York Knicks © getty

Dank 40 Punkte von Anthony setzt sich New York gegen Orlando durch und bleibt Miami auf den Fersen. Die Clippers siegen locker.

Von Hardy Heuer

München - Die New York Knicks (23-10) bleiben in der Eastern Conference Spitzenreiter und Titelverteidiger Miami Heat (22-9) auf den Fersen.

Das zweitbeste Team des Ostens besiegte auch dank 40 Punkten von Carmelo Anthony die Orlando Magic mit 114:106 (59:55).

Die Knicks weisen 23 Siege und 10 Niederlagen auf und verkürzten mit dem Sieg den Rückstand auf die Heat (22:9).

Tyson Chandler gelang mit 14 Zählern und 12 Rebounds ein Double-Double.

Den Magic reichten auch die 29 Zähler von Arron Afflalo und Jameer Nelson nicht aus. "Wir tun alles dafür, um zu gewinnen. Genau so treten wir auf", erklärte Anthony. (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM)

Anthony dreht auf

Knicks-Trainer Mike Woodson war stolz auf sein Team. "Wir sind mit einem Rückstand ins letzte Viertel gegangen und haben nur noch 17 Punkte zugelassen. So spielt ein Team, das nicht verlieren will", betonte er.

Bis 180 Sekunden vor Schluss war es allerdings eine enge Partie, ehe Anthony beim Stand von 102:100 den Endspurt einleitete. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Mit zwei verwandelten Sprungwürfen zogen die Knicks davon, Point Guard Jason Kidd (15 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) legte mit einem Dreier zum 109:102 nach. (SERVICE: Die Tagesbesten)

Anthony machte schließlich bei 23 Sekunden Restzeit mit zwei verwandelten Freiwürfen den Sack zu. (657192DIASHOW: Die Bilder der 10. Woche)

Stoudemire wird stärker

Positiv war auch die Leistungssteigerung von Power Forward Amar'e Stoudemire, der in seiner zweiten Partie nach langer Verletzungspause in 16 Minuten auf 11 Punkte und 5 Rebounds kam.

"Er ist gut drauf. Ich kann ihn noch nicht so lange spielen lassen, aber er hat uns sehr geholfen", sagte Woodson: "Er wird bald wieder der Alte sein."

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Orlando ist frustriert

Bei den Magic herrschte Frust nach der Pleite. "Wir müssen lernen, wie man Spiele gewinnt", forderte Afflalo:

"Der Trainer macht einen tollen Job und wir arbeiten sehr hart. Aber wir müssen lernen, wie man gewinnt."

Die Magic liegen stehen mit 12 Siegen und 21 Niederlagen auf dem zwölften Platz im Osten, die Playoffs geraten in weite Ferne.

SPORT1 fasst weitere Partien aus der NBA zusammen:

Los Angeles Clippers - State Warriors 115:89

Die Los Angeles Clippers gaben sich gegen die Golden State Warriors keine Blöße.

Beim 115:89 (67:43)-Heimsieg ragte einmal mehr Spielmacher Chris Paul heraus, der es auf 27 Punkte, 9 Assists und 5 Rebounds brachte.

Forward Blake Griffin unterstützte ihn mit 20 Zählern, 7 Assists und 5 Rebounds.

"Genau so wollen wir die Spiele gewinnen. Wir wollen sie frühzeitig entscheiden und genau das haben wir getan", erklärte Griffin.

Die Clippers (27-8) liegen im Westen auf dem zweiten Rang, Golden State (22-11) zwei Plätze dahinter.

Atlanta Hawks - Boston Celtics 81:89

Die Boston Celtics feierten einen Auswärtssieg bei den Atlanta Hawks. Der Achte der Eastern Conference setzte sich mit 89:81 (38:53) beim Drittplatzierten durch.

Bostons Point Guard Rajon Rondo glänzte mit 14 Punkten, 10 Assists und 11 Rebounds.

Topscorer der Partie aber war Atlantas Shooting Guard Louis Williams mit 28 Zählern.

"Wir haben die Herausforderung bestanden. Wir haben es auch persönlich genommen", sagte Celtics-Guard Jason Terry:

"Wir sind in die Halbzeit gegangen, und Lou Williams hatte bereits 21 Punkte, alles einfache Würfe. Wir wollten seinen Raum eingrenzen, und das ist uns dann auch gelungen."