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Ein typisches Bild des Abends: Marreese Speights (r.) beim Dunk © getty

Ein überraschend starker Marreese Speights verleiht den Sixers Hoffnung für die Spiele ohne Elton Brand. Die Hornets patzen.

Von David Lemmer

München - So langsam glaubt man bei den Philadelphia 76ers daran, dass man auch ohne Elton Brand gewinnen kann.

Beim 108:91-Heimsieg gegen die Phoenix Suns gelang Power Forward Marreese Speights mit 24 Punkten seine persönliche Karrierebestmarke.

Dazu verbesserte er seinen Schnitt in Spielen ohne Elton Brand auf 10,2 Punkten pro Spiel. Insgesamt beträgt sein Schnitt 7,2 Punkte.

Der Nutznießer des Ausfalls von Elton Brand, der sich einer Schulter-OP unterziehen muss und in dieser Saison wohl nicht mehr spielen wird, ist somit schnell gefunden.

Zwar war Teamkollege und Small Forward Thaddeus Young mit 25 Punkten bester Werfer des Spiels, doch mit zahlreichen Dunks und Alley-Oops stach Speights dennoch hervor. ad

Vor allem im zweiten Viertel spielte sich Speights zum "Man of the Match". Mit zehn Punkten drehte der 21-Jährige ein ausgeglichenes Match in eine 14-Punkte-Führung für die Gastgeber.

Erwartungen übertroffen

"Wir hatten nicht erwartet, dass er so schnell reinfindet", sagte der zufriedene Sixers-Coach Tony DiLeo nach dem Spiel. Fast reichte Speights sogar die erste Hälfte der Partie, um seinen bisherigen Bestwert von 17 Punkten zu überflügeln. Dabei kam er von der Bank.

Auch Teamkamerad Andre Iguodala fand lobende Worte: "Marreese Speights war heute in der Lage zu zeigen, was er drauf hat."

In der Defense griff 76ers-Center Samuel Dalembert die meisten Bälle. Elf Rebounds gehen in seine Statistik ein. Bei den Suns war einmal mehr Shaquille O'Neal bester Rebounder. Bester Werfer der Gäste war Power Forward Amare Stoudemire mit 19 Punkten.

Dritter Sieg in Folge

Zum dritten Mal in dieser Saison gelang es gleich drei Sixers-Spielern die 20-Punkte-Marke zu übertreffen. Der Erfolg gegen Phoenix war der dritte Sieg in Folge (DATENCENTER: Ergebnisse) .

Nach zwei Siegen gegen Golden State und Detroit suchte Suns-Coach Terry Porter im Spielplan einen Grund für die Niederlage: "Aufeinanderfolgende Spiele sind hart, vor allem gegen ein Team, dass eine derartige Fitness vorweisen kann".

Bucks bauen Playoff-Chancen aus

Ihre Playoff-Chancen verbesserten unterdessen die Milwaukee Bucks durch einen 124:112-Heimerfolg gegen die Houston Rockets. Bester Werfer war Point Guard Ramon Sessions, der zu seinen 26 Punkten noch sieben Assists beisteuerte.

Auch in der Verteidigung zeigte sich Sessions fleißig und schnappte sich sieben Steals.

Bei den Houston Rockets war Aaron Brooks mit 23 Punkten am erfolgreichsten. Eher enttäuschend fiel die Leistung von Tracy McGrady aus, der es in 25 Minuten Einsatzzeit auf nur drei Punkte brachte.

Stumpfer Stachel bei den Hornets

Im dritten Duell des Abends musste sich die New Orleans Hornets im Southwest-internen Duell gegen die Memphis Grizzlies geschlagen geben. Beim Letzten der Division verloren die Hornets 80:85. Peja Stojakovic machte sich für New Orleans mit 23 Punkten am meisten verdient, konnte aber auch mit seinen sieben Rebounds die Niederlage nicht abwenden.

Weiteres Ergebnis:

Los Angeles Clippers - Charlotte Bobcats 73:94Beste Werfer: Z. Randolph, 20 Punkte - E. Okafor, 19 Punkte

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