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Spencer Hawes (r.) ist nicht in der Lage Dirk Nowitzki zu stoppen © getty

Im ersten Spiel nach Terrys Verletzung siegen die Mavs mit einer Mannschaftsleistung. Dabei spielt sich einer in den Vordergrund.

Von Dustin Werk

München - Es war das erste Spiel nach Jason Terrys Verletzung: Die Dallas Mavericks halten mit einer ausgeglichenen Teamleistung die Kings in Schach und siegen mit 118:100.

Der Plan nach der Verletzung von Jason Terry (Jason Terry fällt lange aus) Josh Howard und Antoine Wright mehr einzubinden ging voll auf.

"Die Jungs wussten, dass die Lücke nur durch kollektive Arbeit gefüllt werden konnte", sagte Coach Rick Carlisle.

Dabei war Carlisle zur Halbzeit richtig wütend und heizte seiner Truppe ein.

Nur Howard und Nowitzki

Es dauerte bis zum 18:14 bis ein anderer Maverick außer Dirk Nowitzki und Josh Howard für Dallas punktete. Antoine Wright war es nach Pass von Point Guard Jason Kidd mit einem Korbleger, als er die ersten zwei Zähler seiner insgesamt 23 des Abends markierte.

Für Wright waren es die meisten Punkte seit knapp drei Monaten.

Terry motiviert Wright

Terry motivierte vor dem Spiel Wright noch einmal richtig: "Du weißt, dass wir dich jetzt brauchen, also spiel jetzt groß auf."

Der 25-Jährige gab die richtige Antwort und bewies, wenn auch gegen schwache Kings, dass auf ihn Verlass ist.

Im dritten Viertel legte Wright den Kings elf Zähler in den Korb und war maßgeblich daran beteiligt den Halbzeitvorsprung von 62:57 auf 86:67 auszubauen.

Carlisle unzufrieden

Allerdings war Trainer Carlisle mit der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden: "Unsere Verteidigung war erbärmlich. Wenn wir so am Donnerstag spielen, haben wir keine Chance."

Dann kommt nämlich der amtierende Champion Boston in die American Airlines Center. (Datencenter: Spielplan und Ergebnisse)

Die Halle der Mavericks war im Spiel gegen die Kings, auch wenn einige Plätze frei blieben, zum 300. Mal in Folge ausverkauft. Das ist die derzeit längste Serie der Liga.

Bestes erstes Viertel

Nach dem punktbesten ersten Viertel der Saison mit 38 Zählern, ließen die Mavericks die Zügel wieder etwas schleifen und die Kings erzielten die ersten neun Punkte des zweiten Viertels zum zwischenzeitlichen 38:40-Rückstand der Mavs.

Die Antwort folgte auf dem Fuße durch einen 12:0-Lauf bei dem Power Forward Brandon Bass alle seiner insgesamt sechs Punkte machte. Diese Führung gab Dallas bis zur Schlusssirene nicht mehr aus der Hand.

Gute Teamleistung

Mit vier Spielern aus der Startformation im zweistelligen Punktbereich konnte der Ausfalls Terrys kompensiert werden.

Howard, der für die ersten acht Punkte der Mavericks verantwortlich war und am Ende 23 Zähler verbuchen konnte, sagte nach dem Spiel:

"Ohne 'Jet' musste eine geschlossene Mannschaftsleistung her. Antoine kam rein und spielte toll mit. Das müssen wir beibehalten."

Nowitzki mit passabler Leistung

Nowitzki traf acht seiner 15 Korbversuche und fünf seiner sechs Freiwürfe. Das reichte für passable 21 Punkte zudem fing der Würzburger acht Rebounds.

Spielmacher Jason Kidd gab zwölf Assists, erzielte 15 Punkte und schnappte sieben Rebounds. J. J. Barea leistete sich in über 25 Minuten keinen Ballverlust und kam am Ende auf zehn Punkte und vier Assists.

Center Erick Dampier überzeugte weitestgehend. Mit 16 Rebounds, davon sechs am offensiven Brett, und drei Blocks sowie neun Punkten, lieferte "Damp" eine gute Leistung ab.

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