Houston stellt den NBA-Dreierrekord ein. Pacer Paul George lässt die Muskeln spielen, Memphis stolpert über die Phoenix Suns.

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Von Florian Pertsch

München - Die Houston Rockets haben im Kampf um die Playoff-Plätze einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Achtplatzierten Texaner feierten gegen die Golden State Warriors auf Rang sechs ein Schützenfest.

Houston traf beim 140:109 (77:62)-Sieg 23 Dreipunktwürfe und stellte den NBA-Rekord der Orlando Magic aus dem Jahr 2009 ein (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Bester Distanzschütze war Jeremy Lin (28 Punkte), der fünf von acht Würfen jenseits der 6,75-m-Linie verwandelte und neun Assists ablieferte.

James Harden (18) kam auf ein Dreierquote von vier aus fünf, Chandler Parsons (16) traf vier von acht und Marcus Morris (13) verwandelte drei seiner sechs Würfe. Insgesamt waren neun Rockets von Downtown erfolgreich.

Keine Dreier, aber 15 Rebounds

Center Ömer Asik hielt sich zusammen mit Greg Smith aus der Distanz zurück und verlegte sich auf das Rebounden. Der türkische Center griff sich 15 Abpraller und steuerte elf Punkte zum Kantersieg bei.

Die Fans forderten gegen Ende der Partie den nächsten Dreier zum absoluten Rekord, doch nicht mit Warriors-Coach Mark Jackson.

"Hack a Rocket"

Stocksauer ließ er jegliche Wurfversuche foulen, zwang Houston an die Linie und verhinderte den nächsten Jubelsturm der Heimfans.

"Ich war ein Spieler der alten Schule, ich bin ein Trainer der alten Schule. Sie wollten den Rekord, dann sollen sie dafür auch hart arbeiten. Foulen ist ein probates Mittel, um das zu verhindern. Ich hätte es von ihnen nicht anders erwartet", erklärte der ehemalige Aufbauspieler ohne mit der Wimper zu zucken.

Bei den Warriors sorgte in der Starting Five nur David Lee für Zufriedenheit bei Jackson.

Curry und Thompson enttäuschen

Der Forward kam auf 18 Punkte und sieben Rebounds. Die Guards Stephen Curry und Klay Thompson lieferten zusammen nur zwölf Punkte ab und blieben unter ihren Möglichkeiten.

Jarrett Jack kam von der Bank ins Spiel und war mit 20 Punkten Topscorer der Warriors, die 15 der letzten 17 Spiele gegen die Rockets verloren.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen.

Indiana Pacers - Atlanta Hawks 114:103

Die Indiana Pacers gewannen mit 114:103 (52:49) gegen die Atlanta Hawks und mausern sich hinter den Miami Heat und den New York Knicks zur dritten Kraft in der Eastern Conference.

Indianas Paul George erzielte 29 Punkte und verhalf den Pacers zu ihrem 30. Saisonsieg. Vor heimischem Publikum musste das Team in 23 Spielen erst drei Niederlagen hinnehmen (SERVICE: Die Tagesbesten).

Nach dem wichtigen Sieg über Chicago am Montag steht für Indiana in Philadelphia am Mittwoch das dritte Spiel in Folge auf dem Plan (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Straffer Terminplan

"Klar spüren wir die Belastung. Ich habe es bereits gegen Atlanta gespürt", gestand George die Erschöpfung ein: "Aber sobald das Spiel beginnt, fliegt jegliche Müdigkeit über Bord."

Unterstützung bekam George von David West und George Hill, die jeweils 15 Zähler ablieferten ( 668542 DIASHOW: Die Bilder der 14. Woche ).

Atlantas bester Werfer war Jeff Teague, der bei der Rückkehr in seine Heimatstadt auf 24 Punkte und acht Assists kam.

Für Trainer Larry Drew ein schwacher Trost, denn für ihn erfüllten seine Hawks den Gameplan nicht.

"Wir haben die Pacers viel zu oft an die Freiwurflinie geschickt. Das ist im Statistikbogen unsere eklatanteste Schwäche. Das war ganz klar nicht unsere Strategie", ärgerte sich Drew über Indianas 31 verwandelte Freiwürfe bei 40 Versuchen.

Memphis Grizzlies - Phoenix Suns 90:96

Die fünftplatzierten Memphis Grizzlies stolperten gegen Westkellerkind Phoenix Suns und verloren mit 90:96 (52:50).

Angeführt von Spielmacher Goran Dragic (17 Punkte, 4 Assists) feierten die Suns ihren 17. Saisonsieg.

Der Slowene erwischte einen schlechten Start in die Partie und traf lediglich einen seiner sechs Würfe, doch im letzten Spielabschnitt drehte der Point Guard auf.

"Momentum auf meiner Seite"

"Durch die Steals habe ich wieder Selbstvertrauen bekommen und dann war das Momentum auf meiner Seite", freute sich Dragic über drei Drei-Punkt-Spiele und verriet, dass er mit einem Virus in die Partie ging: "Jetzt fühle ich mich hundeelend."

Topscorer war der polnische Center Marcin Gortat mit 20 Punkten und sieben Rebounds.

Für die Grizzlies punkteten nur drei Spieler zweistellig, bester Werfer war Jerryd Bayless, der 29 Punkte ablieferte.

Zach Randolph erzielte mit 21 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double, konnte die Niederlage aber ebenfalls nicht verhindern.

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