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Jrue Holiday (r.) kommt in der laufenden Saison auf 19,2 Punkte, 8,6 Assists und 4,2 Rebounds im Schnitt © getty

Phillies All-Star Holiday bändigt die Warriors. Milwaukee macht gegen die Raptors Überstunden, Jennings ist im Assist-Rausch.

Von Florian Pertsch

München - Die Philadelphia 76ers haben ihre Pleitenserie gestoppt und nach sieben Niederlagen in Folge gegen die Golden State Warriors einen Sieg gefeiert.

Jrue Holiday führte die 76ers mit 27 Punkten zum 104:97 (51:55)-Erfolg über den Sechsten der Western Conference (Bilanz: 33 Siege, 27 Niederlagen).

Unterstützung bekam All-Star Holiday von Evan Turner, der nur knapp am Triple-Double vorbeischrammte (Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Turner kam in 43 Minuten auf 22 Punkte, zehn Rebounds und neun Assists und war über den verpassten Statistik-Coup nicht enttäuscht:

Young einen Macht unter den Körben

"Ich wollte es nicht erzwingen. Alles ist cool, ich freue mich einfach über den hart erarbeiteten Sieg."

Thaddeus Young sorgte mit 14 Zähler und 16 Rebounds wie Turner für ein Double-Double (Sichern Sie sich Dirk Nowitzkis Trikot im SPORT1 Shop).

Bei den Warriors reichten auch 30 Punkte von Stephen Curry und 29 von Klay Thompson nicht zum Sieg (680723DIASHOW: Die Bilder der 18. Woche).

76ers drehen auf

Neben dem Guard-Duo blieben alle Warriors bis auf David Lee unter ihren Möglichkeiten und mussten die 76ers in der zweiten Hälfte davonziehen lassen. Für Golden State endete der Fünf-Spiele-Auswärtstrip mit vier Niederlagen und nur einem Sieg.

"Die Pleite tut sehr weh", erklärte Warriors Topscorer Curry: "Wir haben sie im zweiten Viertel wieder herankommen lassen und im Schlussabschnitt haben sie ein paar sehr schwere Würfe getroffen."

Lee lieferte 13 Punkte, 16 Rebounds und sieben Assists für die Mannschaft von Trainer Mark Jackson ab, der vor allem die Defensive der Warriors bemängelte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Jackson meckert über Defense

"Unser Angriff wird keine Spiele gewinnen, das muss die Defensive erledigen. Genau da haben wir aktuell Probleme. Wir verteidigen schlecht und verlieren zu oft den Ball. Diese zwei Dinge schwächen uns gerade sehr", meckerte Jackson.

Für Golden State steht jetzt eine Serie von sieben Heimspielen an, die in der Nacht auf Dienstag mit der Partie gegen die Toronto Raptors (ab 4.30 Uhr LIVESCORES) beginnt.

SPORT1 fasst das weitere Geschehen in der NBA zusammen:

Milwaukee Bucks - Toronto Raptors 122:114 n.V.

In Milwaukee mussten die Bucks gegen die Toronto Raptors Überstunden machen und besiegten das Team aus Kanada erst in der Verlängerung mit 122:114 (104:104, 54:55).

Bester Spieler der Bucks war der türkische Nationalspieler Ersan Ilyasova, der 29 Punkte und elf Rebounds ablieferte.

Guard Monta Ellis steuerte 23 Zähler zum 29. Saisonsieg bei, wodurch die Bucks ihren achten Platz in der Eastern Conference festigten.

Ellis froh über Redick-Trade

"Wir haben hart gearbeitet und einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. In den letzten Partien nehme ich einfach, was die Verteidigung mir gibt", analysierte Ellis und verwies gleichzeitig auf die gute Verpflichtung von Scharfschütze J.J.Redick (16 Punkte):

"Mit J.J. auf dem Feld wird die Verteidigung des Gegners auseinandergezogen. Damit haben Brandon (Jennings, Anm. d. Red.) und ich viel mehr Platz auf dem Feld."

Neben Ellis sorgte Kollege Brandon Jennings für Aufsehen. Milwaukees Guard erzielte zwar nur elf Punkte, gab dafür aber 19 Vorlagen für die Kollegen (SERVICE: Die Tagesbesten).

Torontos Lowry sorgt für Triple-Double

Bei den Raptors, die auf Rudy Gay verzichten mussten, war Aufbauspieler Kyle Lowry für die Highlights zuständig.

Der Point Guard lieferte zehn Punkte, zehn Rebounds, zehn Assists und fünf Steals ab.

Reservist Alan Anderson war 21 Zählern Topscorer der Kanadier, Amir Johnson kam auf 19 Punkte.

Raptors-Coach Dwane Casey wollte sich nicht lange mit der Niederlage aufhalten und lobte stattdessen den Einsatz seines Teams ohne Star Gay: "Der Kampf ohne Rudy war großartig. Die Jungs kämpfen füreinander, stehen für den anderen ein."

Portland Trail Blazers - Minnesota Timberwolves 109:94

Die Minnesota Timberwolves mussten beim 94:109 (44:51) gegen die Portland Trail Blazers ihre fünfte Niederlage in Folge hinnehmen.

Ohne die verletzten Leistungsträger Kevin Love, Andrei Kirilenko und Nikola Pekovic, hatten die Timberwolves Portland unter den Körben nichts entgegenzusetzen.

Trail Blazer J.J. Hickson kam auf 18 Punkte und 16 Rebounds, LaMarcus Aldridge sorgte für 17 Zähler und acht Rebounds.

Rookie-Aufbauspieler Damian Lillard war mit 24 Punkten Topscorer Portlands, das durch den Erfolg wieder einen Sieg mehr auf dem Konto hat als die Dallas Mavericks.

Bei Minnesota war Derrick Williams mit 23 Punkten bester Werfer, der Spanier Ricky Rubio verpasste mit zwölf Punkten, neun Rebounds und neun Assists nur knapp das Triple-Double.

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